Die Rassen der Langhaarkatzen

2. August 2018
Katzen sind mehr als nur elegante und anspruchsvolle Tiere und das nicht nur wegen ihrer zarten Gangart oder ihrer Persönlichkeit, sondern auch aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes. In diesem Beitrag informieren wir dich über die Rassen der Langhaarkatzen, die zweifellos zu den schönsten gehören. Sie erfordern viel Zeit für die Pflege des Fells, sind aber zum Verlieben schön!

Um die Bildung von Haarballen zu vermeiden, ist es sehr wichtig, die Rassen der Langhaarkatzen regelmäßig zu bürsten. Um zu verhindern, dass die Katze dabei verärgert wird oder sich versteckt, empfehlen wir, sie so früh wie möglich daran zu gewöhnen (am besten schon als Kätzchen). Wenn du überlegst, eine solch majestätische Rasse aufzunehmen, dann haben die folgenden das schönste Fell:

Die Rassen der Langhaarkatzen

1. Türkische Angora

Die Türkische Angora ist eine der ältesten Katzenrassen und entstand in der Region Ankara, Zentral-Türkei. In der Allgemeinsprache wird oft jede Katze mit langen Haaren als „Angorakatze“ bezeichnet, aber das stimmt nicht ganz. Das Fell kann verschiedene Farben haben: Blau, Rot, Braun, Silber, Creme. Es kann sogar gestromt sein.

Die Rassen der Langhaarkatzen müssen gepflegt werden.

Was ihr Temperament angeht, ist die Türkische Angora eine intelligente, aktive, agile und laute Katze. Sie ist den Besitzern meist sehr anhänglich und folgt ihnen durch das Haus. Höflich, liebevoll, verspielt und kuschelig. Sie braucht etwas Freiraum, um sich auszutoben.

2. Maine-Coon-Katze

Die Maine-Coon-Katze ist eine weitere langhaarige Katze mit einer tollen Geschichte. Sie entstammt ebenfalls der Familie der Angora. Die Geschichte besagt, dass Marie Antoinette, als sie aus Frankreich fliehen wollte, mit ihren sechs Katzen dieser Rasse in die Vereinigten Staaten aufbrach.

Die Königin schafft die Überfahrt nicht aber ihre Haustiere, die im Hafen von Wiscasset in Maine ankommen, schon. Dann werden sie von einem Kabinenjungen namens Tom Coon aufgenommen und daraus entstand die Rasse, wie wir sie heute kennen.

Das Fell kann von beliebiger Farbe sein und die kurzen Haare des Kopfes verlängern sich bis zum Schwanz. Die Maine-Coon-Katze ist ein gemütliches, liebevolles Tier, das sich gerne im Freien bewegt (vor allem beim Fangen von Beutetieren). Sie kann in verschiedenen Tönen miauen.

2. Perserkatze

Mit ihrem breiten, flachen Gesicht gilt die Perserkatze als „der Aristokrat“ unter den Katzen. Die ersten Exemplare wurden in Persien, dem heutigen Iran, geboren. Später wurden einige nach Italien und England gebracht.

Das Haar dieser Rasse ist voll, lang, dick und seidig. Der Schwanz ist rund und behaart. Sie ist ein eher „solides“ und robustes Tier und die Farben des Fells sind vielfältig. Die Perserkatze ist anfällig für Fettleibigkeit.

Sie ist in allen Facetten ein freundliches Haustier und hat noch nie wilde Instinkte gekannt. Sie kann viele Stunden schlafen, ist ein wenig eitel und zeigt ihre Schönheit gerne.

Die Rassen der Langhaarkatzen haben unterschiedliche Temperamente.

4. Ragdoll-Katze

Eine weitere Katze, welche die Rassen der Langhaarkatzen erweitert. Eines ihrer Hauptmerkmale ist, dass sie ihre Muskeln entspannen und wie eine Stoffpuppe aussehen kann (daher der Name). Die Ragdoll-Katze ist das Ergebnis einer Kreuzung zwischen einem Siamesen, einem Perser und einem Burmesen. Sie hat keinen Jagd-, Verteidigungs- oder Alarminstinkt und reagiert fast nicht auf Gefahren.

Die Ragdoll-Katze miaut nicht allzu viel, ist gelehrig und das Fell kann braun, gräulich, lila und schokoladig sein. Sie braucht minimale Pflege, damit das Fell nicht verfilzt.

5. Balinesenkatze

Die Balinesenkatze stammt von der Siamkatze und anderen langhaarigen Rassen ab, von denen sie das lange Fell und andere Eigenschaften geerbt hat. Ihr Fell ist voll und seidig in verschiedenen Farben (Blau, Lila, Seal, Chocolate, Creme, Rot, etc.). Die Balinesenkatze hat ihren Ursprung 1940 in den Vereinigten Staaten. Sie sind schlank, elegant, muskulös und mittelgroß. Der Kopf ist keilförmig, mit großen spitzen Ohren, langem Hals, dünnem Schwanz und langen Beinen.

Die Balinesenkatze ist ihrem Besitzer treu, aber gleichgültig gegenüber den anderen Familienmitgliedern (sie wählt normalerweise nur eine Person, die sie sicher füttert). Sie wird versuchen, mit ihren Streichen Aufmerksamkeit zu erregen, hat eine sanfte und melodiöse Stimme und versteht sich gut mit Kindern.

Die Rassen der Langhaarkatzen werden fortgesetzt von: Himalayan, Norwegische Waldkatze, Birma-Katze, Somali-Katze und American Curl.

Hauptbildquelle: Takashi Hososhima