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Der deutsche Schäferhund, eine überraschende Rasse

3 Minuten
Der Deutsche Schäferhund ist sicherlich eine der berühmtesten Rassen weltweit. Wir berichten dir mehr über diese faszinierenden Tiere.
Der deutsche Schäferhund, eine überraschende Rasse
Letzte Aktualisierung: 02. Juli 2021

Der Deutsche Schäferhund stammt, wie sein Name schon sagt, aus Deutschland. Es handelt sich hierbei um eine recht “neue” Rasse. Sie erschien am Ende des 19. Jahrhunderts. Der Deutsche Schäferhund wurde entwickelt, um Schafe zu hüten und zu beschützen. Deswegen ist er ein sehr treuer, gehorsamer und zuneigungsvoller Hund. Wir erzählen dir mehr über diese Rasse in unserem Artikel.

Der Deutsche Schäferhund und seine Geschichte

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Der Offizier Maximilian von Stephanitz wird als der “Vater” des Deutschen Schäferhundes bezeichnet. Dank ihm begann die Rasse sich zu entwickeln. Wie wir schon erwähnt haben, war es sein Ziel, einen Hund zum Hüten von Schafherden zu züchten. Er sollte der “Bodyguard” der Schafe sein, damit diese nicht von Wölfen angegriffen werden.

Im Jahre 1899 gründete sich der Verein der Freunde des Deutschen Schäferhundes und somit wird dieses Datum für gewöhnlich als das Ursprungsjahr des Schäferhundes angesehen. Seitdem werden bestimmte Exemplare ausgewählt, um die Rasse sowohl körperlich auch als mental zu verbessern.

Der erste eingetragene Schäferhund nannte sich “Jack”. Er war ein sehr kräftiger Zuchtrüde mit graumeliertem Fell. Der Hund ähnelte fast etwas einem Wolf. Von Stephanitz wollte, dass seine Nachkommen Arbeitshunde würden. Sie sollten die idealen Landwirtschafts- und Hütehunde für diese Zeit sein.

Danach versuchte er die Regierung davon zu überzeugen, die Hunde für den Polizei- und Militärdienst einzusetzen. Wegen ihrer Intelligenz, körperlicher Ausdauer und Vertrauenswürdigkeit erhielten die Tiere auch andere wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die eines Blindenhundes.

Während des zweiten Weltkrieges benutzte sowohl die deutsche Polizei als auch das Militär Schäferhunde als Spürhunde. Die Tiere gewannen so internationale Bewunderung.

Körperliche Eigenschaften des Deutschen Schäferhundes

Es handelt sich um einen Hund mittlerer bis großer Größe mit einem robusten Aspekt. Er hat einen muskulösen Körper und Kiefer, die wie eine Schere schließen. Normalerweise sind Schäferhunde schwarz mit braunen, rötlichen oder dunkelbraunen Zeichen.

Erwachsene Rüden können zwischen 30 und 40 kg wiegen. Hündinnen bringen meistens zwischen 20 und 30 kg auf die Waage. Die Schulterhöhe beträgt normalerweise 65cm bei Rüden und 55cm bei Hündinnen. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 13 Jahren und sie werden mit hängenden Ohren geboren. 

Ab dem dritten Lebensmonat beginnen die Ohren sich zu stellen. Wenn sie sich nicht von alleine komplett richten, dann entscheiden sich viele Besitzer dazu, sie mit Pflaster zu stellen.

Seine Augen sind dunkelbraun, mittelgroß und mandelförmig. Seine Kopfgröße ist in guter Proportion zu der Länge seines Körpers. Er hat eine lange dunkelfarbige Schnauze.

Sein Fell ist dicht und in zwei Schichten getrennt. Die obere Schicht ist dicker, um den Schäferhund vor Wettereinflüssen zu schützen. Die innere Schicht hingegen ist weich und dicht, um Hitze vom Hund fernzuhalten. Sie erneuern ihr Fell das ganze Jahr über, doch besonders haaren sie im Frühjahr und im Winter. Es ist deswegen besonders wichtig, sie täglich ein wenig zu bürsten.

Schäferhunde haben verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel die folgenden: Schutzhund, Polizeihund, Führhund, Angriffshund, Schnüffelhund, Schafhüter… ja, der Deutsche Schäferhund hütet auch immer noch Schafe in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien.

Was die Gesundheit dieser Rasse anbelangt, so ist es wichtig, sie rechtzeitig zu impfen, damit sie nicht an Staupe erkranken. Wenn sie älter werden, so leiden sie häufig an Hüftdysplasie. Es kann auch zu Von-Willebrand-Krankheit und Pankreasdeffizienz kommen.

Persönlichkeit und Temperament des deutschen Schäferhundes

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Während seiner kurzen Geschichte, die weniger als eineinhalb Jahrhunderte dauert, hat der Schäferhund eine sehr enge Beziehung zum Menschen aufgebaut. Dies ist sehr auffallend, wenn man bedenkt, dass der Hund als Arbeits- und Schafhütetier konzipiert war. Deswegen ist der Deutsche Schäferhund sehr beschützerisch, gehorsam und vertrauenswürdig.

Er besticht außerdem durch seine Intelligenz und seine Fähigkeit, sich wie ein Babysitter für Kinder im Haus zu verhalten. Fremden gegenüber ist er misstrauisch, bis er sich sicher ist, dass sein Herrchen oder Frauchen diese Personen akzeptieren.

Auch wenn er sehr treu einer Person gegenüber ist, so muss er nicht den ganzen Tag mit ihr verbringen. Wir sollten jedoch über genügend Raum verfügen. Auf Grund ihrer Größe und körperlichen Kapazitat brauchen sie viel Raum und täglichen Auslauf.

Ein Haus mit Garten ist der ideale Ort für einen Schäferhund. Er ist das perfekte Haustier für Familien mit Kindern, doch eignet sich auch sehr gut für alleinstehende Personen oder Pärchen.


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Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.