Alles über kurzschwänzige Hunde

14. Juli 2018
Hunde gibt es in allen Größen und Formen, ein besonderes Merkmal ist dabei ihr Schwanz. Hier erfährst du alles über kurzschwänzige Hunde.

Einige Hundehalter oder Züchter kupieren die Schwänze, oder Ruten, ihrer Tiere im Namen der Ästhetik. Einige kurzschwänzige Hunde sind allerdings von Geburt an so oder haben gar keinen Schwanz. In diesem Artikel erfährst du alles über kurzschwänzige Hunderassen.

Was für kurzschwänzige Hunde gibt es?

Hunde, die mit kurzem Schwanz geboren werden haben eine natürliche, oder angeborene Stummelrute. Hier sind ein paar Beispiele dieser Hunderassen:

1. Bobtail

Der altenglische Schäferhund hat seinen eigentlichen Namen „Bobtail“ von diesem Merkmal, nämlich mit einem sehr kurzen Schwanz geboren zu sein. Er ist eine große Wach- und Schäferhundrasse, ursprünglich aus Großbritannien. Sein Fell ist lang und dicht und normalerweise weiß, schwarz oder grau gefärbt. Der Bobtail hat eine niedliche Schnauze und wirkt immer fröhlich. Auch sein Temperament macht ihn zu einem freundlichen, geselligen und frohen Haustier.

2. Englische Bulldogge

Ein weiterer kurzschwänziger Hund, dessen Rute gedreht ist, trotz ihrer kurzen Länge. Die Bulldogge stammt ebenfalls aus Großbritannien, sie entstand im 17. Jahrhundert und ist nun eines der Nationalsymbole. Sie ist mollig, hat einen großen Kopf mit hängenden Lippen und kurzes Fell in verschiedenen Färbungen (gestreift, rot, beige, weiß, etc.).

Alles über kurzschwänzige Hunde wie die Englische Bulldogge

3. Pembroke Welsh Corgi

Wenn wir über kurzschwänzige Hunde sprechen, darf der Pembroke Welsh Corgi nicht fehlen. Seine Ursprünge liegen in Wales, und zwar schon vor einigen Jahrhunderten. Corgis arbeiteten dort als Schäferhunde. Klein in Statur, ist diese Rasse die älteste in Großbritannien und unterscheidet sich vom Cardigan Welsh Corgi in Körperbau und Schwanztyp. Der Pembroke Welsh Corgi ist robuster, hat einen kurzen Schwanz und einen Kopf, der wie der eines Fuchses geformt ist. Sein Fell ist rötlich, schwarz, beige oder orange gefärbt. Der Corgi ist ein freundlicher, intelligenter und hart arbeitender Hund, ideal für Haushalte mit Kindern.

4. Französische Bulldogge

Mit seinen Fledermausöhrchen und kleiner Statur, gehört dieser französische Kurzschwanz zur Molosser Kategorie und entstand am Ende des 19. Jahrhunderts. Dagegen stammt sein engster Verwandter (die Englische Bulldogge) vom Mastiff ab. Diese Rasse hat einen kurzen Schwanz, der am Ende aufgerollt sein kann. Was seinen Charakter angeht gilt hervorzuheben, dass er sehr gesellig, verspielt und freundlich ist. Noch dazu ist die Französische Bulldoge sehr geduldig und beschützend gegenüber Kindern.

5. Französischer Vorstehhund

Dieser Hund ist auch als Braque Francais bekannt. Sie kommen meistensteils innerhalb ihrer Heimatregion vor (nahe der spanischen Grenze). Sie sind kräftige, mittelgroße kurzschwänzige Hunde mit einer kurzen Schnauze, brauner Nase und dunklen Augen. Das Fell des Französischen Vorstehhunds ist kurz, fein und weiß mit braunen Flecken. Sie verstehen sich sehr gut mit anderen Haustieren oder Kindern.

6. Boston Terrier

Nordamerikanischen Ursprungs sind diese kleinen, kurzschwänzigen Hunde mit einer flachen Schnauze und abstehenden Ohren. Diese Rasse haart normalerweise stark und leidet unter Schuppen, wenn du sie nicht mindestens einmal im Monat badest. Der Boston Terrier ist ein exzellenter Begleithund und an das Leben in einer Wohnung angepasst.

Hunde mit kupierten Schwänzen

Zusätzlich zu den Hunden, die mit kurzem Schwanz geboren werden, gibt es auch Hunde, deren Schwanz nach der Geburt gekürzt bzw. kupiert wird. Das geschieht aus verschiedenen Gründen, aber meistens aus ästhetischen. Zum Beispiel:

1. Cocker Spaniel

Es gibt sowohl englische als auch amerikanische Cocker Spaniel (hauptsächlich erstere) mit kurzen Schwänzen durchs Kupieren. Einige Züchter sehen diese Praxis als eine Möglichkeit an, den Körper eines Hundes eleganter oder ausbalancierter erscheinen zu lassen.

Cocker Spaniel sind kurzschwänzige Hunde mit kupierten Schwänzen.

2. Bouvier des Ardennes

Diese Hunderasse kommt aus Belgien, nahe der deutschen und französischen Grenze. Züchter kupieren normalerweise ihre Schwänze, da sie sonst recht lang werden. Ihr lockiges Fell kann in fast jeder Farbe auftreten. Sie haben kurze Ohren und können bis zu 35 kg schwer werden.

3. Schipperke

Dieser Hund aus Flandern ist ein Verwandter des Belgischen Schäferhunds. Die Tradition ihre Schwänze zu kürzen stammt aus einer Legende. Der Sage nach ist der Schipperke ein Hund, der mit einem Schumacher in Brüssel lebte und einen Schönheitswettbewerb gewann. Ein anderer Teilnehmer kürzte den Schwanz seines Hundes, bis auf einen Stummel. Dieses Tier war daraufhin noch erfolgreicher in Wettbewerben. Seitdem kupieren die Leute die Schwänze der Schipperke direkt nach ihrer Geburt.