Hund mit Hirntumor stirbt nach der Hochzeit seines Frauchen

Finde mehr über die aufregende Geschichte von Charly Bär heraus. Der Hund starb kurz nachdem er an der Hochzeit seines Frauchens, Kelly O'Connell, teilgenommen hatte, an einem Gehirntumor.

Man sagt, dass das Leben aus Momenten besteht. Momente, die uns verschiedene Gefühle bringen können, manchmal auch gegensätzliche. Man sagt auch, dass die Liebe, die Haustiere für ihre Besitzer empfinden, unbedingt ist. Dieser Artikel handelt von diesen und vielen anderen Themen. Es geht hier um die Geschichte von Charly Bär, einem Hund mit einem Hirntumor. Der Hund überlebte trotz Hirntumor so lange, bis sein Frauchen, Kelly O´Connal sich verheiratete.

Wie die junge Tiermedizinstudentin und der verlassene Welpe sich kennenlernten

Charly und Kelly lernten sich vor 15 Jahren kennen. Damals war die junge Frau gerade 19 Jahre alt und studierte Veterinärmedizin in New York. Sie arbeitete außerdem in einem Tierschutzzentrum, wo obdachlose Tiere eine Unterkunft fanden.

Dorthin wurde eines Tages Charly Bär gebracht. Er war gerade zwölf Wochen alt und jemand hatte den Welpen mitten im Winter in einem Supermarktwagen ausgesetzt.

Als Kelly das Hündchen sah – eine Promenadenmischung aus Labrador und wer weiß noch was – wusste sie, dass die beiden für einander gemacht waren. Sie entschied sich auf der Stelle, ihn zu adoptieren, obwohl sie eigentlich gar nicht geplant hatte, ein Haustier zu halten. Der Mensch plant, aber das Leben spielt einem oft ganz andere Karten zu!

Finde mehr über die aufregende Geschichte von Charly Bär heraus. Der Hund starb kurz nachdem er an der Hochzeit seines Frauchens Kelly O’Connell teilgenommen hatte, an einem Hirntumor.

Eine Krebsdiagnose mitten in der Hochzeitsplanung

Hund mit Hirntumor

Die Geschichte von Charly und Kelly ging weiter. Später zogen sie nach Colorado, das ist ein Bundesstaat im Westen der USA. Dort lernte Kelly James Garvin kennen. Im Jahre 2010 begannen die beiden Kollegen eine Beziehung.

Kelly und James waren sehr glücklich, während sie ihre Hochzeit planten. Im Frühling letzten Jahres jedoch erlitt Charly Bär plötzlich einen Krampfanfall während eines Spaziergangs.

Die Ergebnisse der Labortests bedeuteten schlechte Nachrichten für die Fellnase. Der Hund litt an einem Hirntumor. Die Prognose war nicht gerade ermutigend.

Das Einschläfern eines Haustieres ist eine schwierige Entscheidung

Da die Krampfanfälle weitergingen und Charlys Lebensqualität darunter litt, entschieden Kelly und James sich dazu, den Hund einschläfern zu lassen, damit er nicht weiter leiden müsse.

Der Tag der Hochzeit rückte näher. Die Aussicht, dass sie ihren treuen Gefährten, der sie so viele Jahre durch das Leben gegleitet hatte, einschläfern lassen würden, lag dem jungen Pärchen wie Blei im Magen. Doch ihrem geliebten Haustier beim Leiden zuzusehen brach ihnen ebenso das Herz.

Wenige Tage vor der Hochzeit jedoch schien es dem Tier besser zu gehen, weswegen das Pärchen den Einschläferungstermin hinauszögerte.

Charly, der Hund mit dem Hirntumor, der nicht die Hochzeit seines Frauchens verpassen wollte

So kam es dazu, dass Charly Bär, der Hund mit dem Hirntumor, an der Hochzeit seines geliebten Frauchens teilnehmen konnte.

Kelly ist sich sicher, dass ihr Hund geplant hatte, so lange zu überleben. Er wollte an diesem so wichtigen Tag für sein Frauchen anwesend sein und sie zum Altar begleiten.

Wenige Tage nach der Hochzeit ging es mit der Gesundheit des Hundes steil hinab. Nun konnten die Besitzer die Einschläferung nicht mehr hinauszögern.

Die Geschichte wurde bekannt und berührte viele Menschen

Hund mit Hirntumor auf der Hochzeit

Hätte es nicht die Kamera der rastlosen Fotografin gegeben, die für die Feier engagiert wurde, so wäre die Geschichte von Kelly und Charly Bär nie an die Öffentlichkeit geraten. Diese Geschichte, die uns von der bedingungslosen Liebe zwischen Menschen und Haustieren erzählt, wäre wie so viele andere in der Anonymität versunken.

Jen Dziuvenis berührte diese Beziehung zwischen der Frau und ihrem Hund sehr tief, besonders als sie von der Krankheit des Tieres erfuhr. Deswegen bat sie um die Erlaubnis, einige der Bilder auf ihrer Internetseite und in sozialen Medien auszustellen. 

Dank der Fotografin geriet die Nachricht des Hundes mit dem Hirntumor, der mit seinen letzten Lebenskräften sein Frauchen zum Altar begleitete, an verschiedene Medien. Es ist fast unmöglich, unberührt zu bleiben von den Bildern, die zeigen, wie Charly, fast ohne Kräfte, in den Armen der Schwester der Braut, Katie Lloyd, getragen wird.

Bilderquelle: Facebook der Fotografin Jen Dziuvenis

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