Lerne die Hündin kennen, die sich um verwaiste Schimpansen kümmert

· 20. Mai 2018
Die Geschichten von Solidarität und Freundschaft zwischen Tieren verschiedener Spezies überraschen und erfreuen uns immer wieder. Heute erzählen wir dir wie Prinzessa, eine Hündin der das Leben eine zweite Chance gab, Schimpansen Waisenkinder in Liberia pflegt.

Dies ist die Geschichte von der Hündin namens Prinzessin. Als sie gerade ein Jahr alt war, sollte sie eingeschläfert werden. Sie hatte das Glück, von Jenny und Jimmy Desmond adoptiert zu werden. Die beiden sind ein Paar, das im Tierschutz in verschiedenen Regionen der Welt arbeitet. Es ist aber auch die Geschichte einer Fellnase, die viel über Liebe und zweite Chancen wusste. Wir erzählen dir davon, wie sie ihren Besitzern dabei hilft, sich rührend um verwaiste Schimpansen zu kümmern.

So adoptiert Prinzessin die Schimpansen Waisenkinder

Die Desmonds zogen nach Liberia in Afrika, um dabei zu helfen, eine große Zahl dieser Primaten auszuwildern. Die Schimpansen wurden von dem New Yorker Blutzentrum verlassen und ihrem sicheren Tod überlassen. Prinzessa, die Hündin begleitete die Desmonds auf ihrer Reise nach Afrika.

Die Frau erklärt, dass die Schimpansen zuerst rehabilitiert werden müssen. Danach sucht man ihnen einen Ort in der freien Natur, wo sie gemeinsam mit anderen Exemplaren ihrer Spezie in Frieden und Freiheit leben können.

Genau in diesem Prozess der Rehabilitation ist Prinzessas Arbeit fundamental. Die Hündin umsorgt und tröstet die Waisenkinder und schenkt ihnen all ihre Liebe, Gesellschaft und Freundschaft. Sie hilft ihnen so dabei, sich in eine neue Zukunft zu reintegrieren. Das bedeutet, dass sie endlich an dem Ort leben können, an den sie wirklich gehören.

Die Geschichten von Solidarität und Freundschaft zwischen Tieren verschiedener Spezies überraschen und erfreuen uns immer wieder. Heute erzählen wir dir wie Prinzessa, eine Hündin der das Leben eine zweite Chance gab, Schimpansen Waisenkinder in Liberia pflegt.

Warum wurden die Schimpansen ausgesetzt?

Die Hündin, die Schimpansen tröstet

Das Blutzentrum in New York wollte kürzlich nichts mehr mit den 66 Schimpansen zu tun haben, die sie für ihre Forschung in Liberia benutzt hatten. Während der 1970er hatte das New Yorker Blutzentrum Kontakt mit dem liberianischen Institut für biomedizinische Forschung aufgenommen, um diese Primaten für ihre Laborexperimente zu benutzen und zu reproduzieren.

Doch obwohl die Organisation sich dazu verpflichtet hatte, die Tiere artgerecht zu pflegen, wurde ihnen die Finanzierung ihrer Projekte gestrichen. Dies geschah inmitten des Ebola Ausbruches, der in den letzten Jahren das afrikanische Land packte.

So kam es, dass die Tiere ohne Schutz und Fürsorge blieben. Sie hatten nicht einmal genügend Wasser und Futter. Niemand pflegte sie und ihre Bedürfnisse, bis mehrere Organisationen und Freiwillige sich zusammenschlossen und sich zu der Rettung der Schimpansen bereit erklärten.

Das Ziel, ein Reservat für die Schimpansen zu erschaffen

Einer der großen Pläne der Desmonds ist es, ein Reservat für die Schimpansen in Liberia aufzubauen. Auf diese Weise möchten sie sicherstellen, dass die Tiere die notwendige Aufmerksamkeit bekommen. Sie möchten außerdem, dass die Primaten in Zukunft mit ihren Artgenossen anstatt von Menschen leben können.

Um dieses Ziel zu erreichen, zählen sie auf die Hilfe verschiedener Organisationen, und haben sogar die Unterstützung der liberianischen Authorität für Forstentwicklung.

Davon abgesehen haben die Desmonds die grundlegende Hilfe von Prinzessa. Die Hündin mit dem Riesenherzen hört nicht auf, die Schimpansen Waisenkinder mit einer Extraportion Liebe zu verwöhnen.

Weitere Geschichten von Solidarität und Freundschaft zwischen Tieren verschiedener Spezies

Tiere scheinen weniger knauserig als Menschen zu sein, wenn es darum geht, anderen Lebewesen zu helfen. Ständig gibt es Berichte über Freundschaft und Solidarität zwischen Tieren verschiedener Gattungen. Zum Beispiel:

  • Ein Makake kümmerte sich um einen Hundewelpen in den Straßen einer indischen Stadt.
  • Eine Hündin adoptierte verwaiste Kätzchen, nachdem die leibliche Mutter bei einem Verkehrsunfall überfahren wurde.
  • Eine Kätzin, die ihr Baby stillte, akzeptierte problemlos vier Igelbabys, die ihre Mutter verloren hatten.
  • Eine Ente munterte einen Hund auf, der in eine tiefe Depression gefallen war. Er war so deprimiert, weil der Hund, mit dem er den größten Teil seines Lebens geteilt hatte, kurz vorher verstarb.
  • Ein Wasserschwein auf einer Reserve in Arkansas in den Vereinigten Staaten wurde zur Adoptivmutter von verschiedenen Würfen, sowohl Hunden als auch anderen Spezien.

Natürlich gibt es auch unzählige Berichte über menschliche Babys, die ausgesetzt wurden und von Hunden oder Katzen beschützt wurden. Die Tiere haben die Babys vor ihrem sicheren Tod wegen der Kälte oder anderen Gefahrenquellen bewahrt.

Bilderquelle: www.ciudadviral.com