Pharmakologische Produkte, die auf dem Bauernhof eingesetzt werden

· 3. April 2019
Pharmakologische Produkte setzt man auf einem Bauernhof sowohl zur Vorbeugung als auch zur Heilung ein.

Jeder Bauernhof braucht eine Reihe von grundlegenden Maßnahmen, um die Gesundheit der Tiere, die dort leben, zu sichern. Dazu gehören auch bestimmte pharmakologische Produkte, die zur Vorbeugung und Heilung eingesetzt werden.

Diese Medikamente sind Teil der Grundausstattung auf dem Bauernhof. Um die richtigen auszuwählen und sich über die korrekte Dosis bewusst zu sein, braucht ein Bauer den Rat und Beistand eines Veterinärmediziners. Diese variieren je nach Land und Tierart.

Diese Art von Produkten, die man auch Veterinärmedikamente nennt, sollen möglichen Krankheiten vorbeugen und sie heilen. Das gilt besonders, wenn die Tiere für den menschlichen Verzehr gezüchtet werden.

Klassifikation der pharmakologischen Produkte der Veterinärmedizin

Je nach Wirkstoffen unterteilt man diese Medikamente in die folgenden Gruppen:

  • Antibiotika. Sie bekämpfen Krankheiten, die durch Bakterien und Pilze hervorgerufen werden.
  • Antiparasitenmittel. Sie beugen Parasitenbefall vor und heilen ihn.
  • Impfungen. Diese Mittel enthalten den toten oder abgeschwächten Mikroorganismus, an dem die Tiere erkranken können. So kann das Tier Antikörper entwickeln, damit sein Körper sich gegen eine zukünftige Infektion wehren kann.

Diese Medikamente können oral verabreicht werden, wie es bei der Mehrzahl der Antibiotika der Fall ist. Impfungen hingegen werden meist gespritzt und einige trägt man auch auf der Haut auf.

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Kuh wird vom Tierarzt behandelt

Was die Antibiotika und Impfungen angeht, so hängt die Wahl vom Tierarzt und dem jeweiligen Tier ab. Auch für die innere und äußerliche Behandlung gegen Parasiten ist ein erfahrener Veterinärmediziner am besten qualifiziert, um das Personal auf dem Bauernhof zu beraten.

Man muss allerdings immer sehr verantwortungsbewusst mit den pharmakologischen Produkten umgehen, da sie Veränderungen im Organismus des Tieres hervorrufen können, die dann letztendlich auch den menschlichen Endverbraucher betreffen.

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Weitere Maßnahmen, die man auf einem Bauernhof beachten muss

Viel mehr als nur die vom Tierarzt verschriebene Medizin ist notwendig, um die Tiere auf einem Bauernhof gesund zu halten.

Hygiene und Gesundheit auf dem Bauernhof

Der Betreiber eines Bauernhofes muss sich an bestimmte Protokolle halten, die die Biosicherheit der Installationen schützen:

  • Wasserqualität: Auf dem Bauernhof muss es eine Trinkwasseranlage für Vieh geben, die regelmäßig chemischen und mikrobiologischen Kontrollen unterzogen wird. Das gilt besonders wenn Schweine anwesend sind, da sich in ihrem Kot coliforme Bakterien befinden können.
  • Reinigung und Desinfektion des Geländes: Die ist grundlegend, um die Verbreitung von Krankheiten zwischen verschiedenen Herden zu vermeiden. Um diese Prozesse effektiv durchzuführen, muss man sowohl chemische Stoffe und Reinigungsutensilien verwenden, als auch die Temperatur und Einwirkungszeit beachten.
  • Hygiene des Personals: Auch darauf muss man strikt achten, um Krankheiten auf und außerhalb des Bauernhofes zu vermeiden.