Wann ist die Deparasitierung von Hunden notwendig? 5Tipps

09 Februar, 2020
Hast du Zweifel wie und wann die Deparasitierung von Hunden ablaufen sollte? Lies unseren Artikel!
 

Die Deparasitierung von Hunden ist wirklich wichtig. So kann man schwerwiegenden Gesundheitsproblemen vorbeugen und sowohl den Hund selbst, als auch weitere Tiere und Menschen, die sich in seiner Nähe aufhalten, schützen.

Es gibt viele Parasiten, die Hunde befallen können. Oft werden sie durch Vektoren wie etwa Flöhe, Zecken und Stechmücken übertragen. Deshalb verwenden wir Menschen auch Insektenmittel, um sie von uns fern zu halten.

Heute gibt es viele Produkte für die Desparasitierung von Hunden und da kann uns die Wahl schwer fallen. Wir müssen herausfinden, welche wir verwenden können, wie lange sie wirken und wann wir sie verwenden.

Im Folgenden haben wir einige Tipps für dich, damit du weißt, wann die Deparasitierung von Hunden notwendig ist:

1. Kontrolliere monatlich

Als Bezugsmenschen sollten wir immer wieder die Lage kontrollieren. Wir schreiben uns auf, wann wir das Mittel anwenden oder wann seine Wirkung nachlässt. Gegen externe Parasiten können wir jeden Monat eine Pipette auf der Haut auftragen. Halsbänder können je nach Marke mehrere Monate wirken.

2. Pipetten oder Halsbänder für die Deparasitierung von Hunden?

In den Pipetten befindet sich eine ölige Substanz gegen Parasiten, die man direkt auf der Haut des Tieres aufträgt. Es braucht einige Stunden, bis die Haut das Produkt ganz aufnimmt und für gewöhnlich wirken sie einen Monat lang.

Es gibt Tropfen gegen äußere Parasiten
 

Die Halsbänder gegen Parasiten enthalten chemische Substanzen, die sich langsam über einen Zeitraum freisetzen. Manche wirken wenige Monate, andere fast ein Jahr. Es ist wichtig, zwei Finger Platz zwischen dem Halsband und dem Hals des Tieres zu lassen, damit es effektiv ist.

Pipetten und Halsbänder haben einen unterschiedlichen Wirkungsrang. Einige Marken bekämpfen Flöhe, Zecken und Leishmaniose-Stechmücken, doch andere schützen nicht vor Leishmaniose.

Man muss auch bedenken, dass der Schutz gegen jeden Parasiten verschieden lang im selben Produkt sein kann.

3. Innere Deparasitierung von Hunden

Die Halsbänder und Pipetten funktionieren zwar, um unsere Hunde gegen Stiche externer Parasiten, wie etwa Flöhe, Zecken und Stechmücken zu schützen, doch es gibt auch andere Parasiten, wie zum Beispiel Würmer oder Hundebandwürmer, die unsere Fellnase befallen können.

In Spanien muss per Gesetz eine innere Deparasitierung jährlich im europäischen Hundepass eingetragen werden. In anderen Ländern ist das obligatorisch, wenn man mit seinem Haustier reisen möchte.

Am empfehlenswertesten ist es, die Tiere alle drei Monate mittels einer Tablette zu entwurmen, die man bei Tierärzten kaufen kann.

Ihre Wirkung ist nicht langzeitig, wie die eines äußeren Mittels, sondern sie reinigt das Verdauungssystem des Hundes. Die innere Deparasitierung von Hunden versichert uns, dass die Tiere diese Parasiten nicht mit sich herumschleppen.

4. Deparasitierung eines Welpen

 

Nach der sechsten Lebenswoche endet die mütterliche Immunität, die der Welpe durch Muttermilch bekommt. Ab diesem Moment können wir beginnen, die Kleinen zu entwurmen und zu impfen.

Die ersten Deparasitierungen sind sehr wichtig, denn es kommt sehr häufig vor, dass Welpen Würmer haben. So können wir dann auch schwerwiegendere Krankheiten ausschließen, wie etwa Parvovirus, der ebenfalls Durchfall auslöst.

Hund bekommt vom Tierarzt eine Tablette angeboten

Vor dem Impfen sollte der Tierarzt sich außerdem versichern, dass der Hund gesund und sowohl innerlich als auch äußerlich deparasitiert ist, um zu vermeiden, dass die Impfung das Immunsystem des Tieres beeinträchtigt.

5. Impfungen gegen Parasiten

Abgesehen von diesen Produkten gibt es auch Impfungen, um Krankheiten vorzubeugen. So zum Beispiel gibt es Imfpungen gegen Zwingerhusten und gegen Leishmaniose. Die Tiere bekommen sie jährlich verabreicht und sie beugen der Entwicklung der Krankheit über ein Jahr hinweg vor.

Die Impfung gegen Leishmaniose ist besonders empfehlenswert, vor allem in feuchten Regionen in der Nähe des Meeres oder eines Flusses, wo es viele Stechmücken gibt.

 

Eine Impfung gegen Zwingerhusten ist besonders im Winter zu empfehlen, wenn viele Hunde krank werden. Das ist wie eine Grippe, sollten wir also einen Hund in eine Unterkunft mit anderen Tieren bringen, dann ist es am besten, ihn vorher impfen zu lassen.

Abgesehen von diesen Impfungen gibt es auch eine Deparasitierung, die man spritzt und die den Hund gegen Strandmücken schützt, welche die Parasiten übertragen, die die Herzwurmkrankheit auslösen.