Wie du vermeidest, dass dein Hund Ärger bekommt

18. Juli 2018
Tierliebhaber haben es nicht immer leicht, doch auch Nachbarn müssen respektiert werden. Wie du vermeidest, dass dein Hund Ärger bekommt, erfährst du hier.

Nur weil du Tiere liebst, heißt das nicht, dass jeder das tut. Ein Nachbar zum Beispiel mag vielleicht keine Hunde, also müssen sich Tierhalter an Regeln und Einschränkungen halten, um mit anderen zusammenzuleben.  Hoffentlich wird dein Hund nicht derjenige sein, der für Ärger sorgt oder Ärger bekommt.

Es gibt zwei Realitäten, die man nicht ignorieren kann: Erstens kann ein unerzogener Hund lästig sein. Zweitens bist du als Hundehalter für alles verantwortlich, was dein Tier tut. Also, die folgenden Tipps sollten dabei helfen, deinen Hund aus Ärger, für ihn, dich oder deine Nachbarn, heraus zu halten.

Informiere dich über Regeln in Nachbarschaft oder Kommune

Generell, hat jede Nachbarschaft oder Kommune ihre eigenen Regeln zur Haltung von Haustieren. Der erste Schritt ist also diese zu finden und zu lesen, um sicherzustellen, dass du sie befolgst.

Wie man vermeidet, dass sein Hund Ärger bekommt erfährst du in den Regeln eines Hauses oder Kommune.

Bedenke, dass diese Regeln nicht etwas sind, das du hinterfragen oder ignorieren kannst. Sie sind Teil eines gegenseitigen Einvernehmens, um ein angenehmes Zusammenleben zu garantieren. Zu vermeiden, dass dein Hund Ärger bekommt, bedeutet, die Regeln zu befolgen.

Der Schlüssel zu Respekt, ist Training

Deinen Hund zu erziehen und ihm beizubringen sich zu benehmen ist nicht nur eine Option – es ist deine Pflicht. Um deines Tieres und deiner Nachbarn willen. Ein wohlerzogener Hund weiß, dass er andere Leute oder Tiere nicht anbellen oder belästigen sollte.

Deshalb, ist der Prozess der Sozialisation sehr wichtig, denn so wird dein Hund einen guten Eindruck in der Gemeinde machen. Die Nachbarschaft wird deinen Hund zu schätzen wissen, wenn er nicht beißt, zu viel bellt, oder sein Geschäft in unangemessenen Orten oder Situtationen verrichtet.

Kein Bellen während der Nachtruhe

Der Tagesablauf deines Hundes sollte ihn tagsüber so verausgaben, dass er die ganze Nacht durchschlafen kann. Er muss also viel Energie verbrauchen. Es liegt an dir, dafür zu sorgen, dass er nicht zu laut ist während der Nacht. Auch wenn dies ganz natürlich sein kann.

Eine Strategie hierbei ist, dass dein Hund im Keller oder im Erdgeschoss schläft. Ihn in der Nacht von der Haustür fernzuhalten, ist auch eine gute Idee. Sogar Hundebesitzer werden von lauten Geräuschen während der Nachtruhe genervt, also stell dir vor, wie deine Nachbarn reagieren.

Du willst nicht, dass dein Hund Ärger bekommt? Vergiss nicht, nach ihm sauber zu machen!

Nicht nur um Strafgelder zu vermeiden, das Geschäft deines Hundes zu entsorgen, sollte eine Frage des Prinzips beim Gassigehen sein. Es ist gut, zu vermeiden, dass dein Hund sein Geschäft in einem Eingang, auf einem Gebäude oder der Straße verrichtet. Um dies zu erreichen, musst du deinen Hund von Anfang an gut trainieren und ihn während morgendlicher Spaziergänge gut beobachten.

Wenn es um Fäkalien geht, reicht es, eine Plastiktüte dabei zu haben, um zu vermeiden, dass deine Nachbarn eine unschöne Überraschung bekommen.

Geh mit deinem Hund immer an der Leine spazieren, mit Maulkorb wenn nötig

Zuhause kann dein Haustier natürlich frei in seinem Revier herumlaufen. Sobald ihr aber dein Haus verlasst, solltest du deinen Hund an der Leine und unter Kontrolle halten, um unerwarteten Reaktionen vorzubeugen.

Hat dein Haustier Verhaltensstörungen, kann ein Maulkorb nötig sein. Andernfalls läufst du Gefahr, in ernste Probleme zu geraten. Hundehalter sind rechtlich für jegliche Bisse oder Verletzungen, die ihr Tier verursacht, verantwortlich.

Freunde dich mit anderen Hundehaltern an

Jede Nachbarschaft hat für gewohnlich drei oder vier Leute mit Haustieren. Logischerweise solltest du versuchen, sie alle zu treffen und dich womöglich mit ihnen anzufreunden. Eventuell gibt es auch eine Gemeinschaft für Hundehalter.

Lerne andere Hundehalter kennen und finde heraus, wie man verhindert dass sein Hund Ärger bekommt.

Auf diese Weise kannst du Unterstützung von anderen erhalten, sollte es ein Problem in der Nachbarschaft in Sachen Haustiere geben. Diese strategische Kommunikation kann auch deinem Hund helfen. Er kann Freunde finden, spielen und so Kämpfe vermeiden.

Versetze dich in deine Nachbarn hinein

In jeder Gemeinde gibt es immer Hundehalter, die ihren Hund für perfekt halten und jegliche Anschuldigungen abstreiten. Allerdings, um ehrlich zu sein, verursacht diese trotzige Haltung nur noch mehr Probleme. Egal was passiert, du hast womöglich gleich jemanden, der an deine Tür klopft. Oder du findest direkt irgendein Strafgeld im Briefkasten.

Es ist wichtig, dass du dich in deinen Nachbarn hineinversetzt und ihn verstehst. Auch deine Nachbarn haben ein Recht auf ein ruhiges Lebensumfeld. Jegliche Beschwerden sollten also grundsätzlich ernst genommen werden. Wenn du ihnen zuhörst, kann das helfen in der Zukunft Konflikte zu vermeiden. Wenn du diese Tipps in die Tat umsetzt, sollte das helfen zu verhindern, dass dein Hund Ärger bekommt, wo auch immer du wohnst.