Wie drücken sich unsere Hunde aus?

21 Juni, 2018
Auch wenn manche Menschen es nicht glauben wollen, unsere Hunde drücken sich aus, sie haben ihre eigene Art von Sprache.  Wir helfen dir dabei, deinen Hund besser zu verstehen.
 

Auch wenn manche Menschen es nicht glauben wollen, unsere Hunde drücken sich aus, sie haben ihre eigene Art von SpracheUnd außerdem verstehen sie uns auch.

Wenn wir unsere Hunde gut erzogen haben, dann drücken sie sich nicht nur selbst aus, sondern zeigen auch die richtige Reaktion auf die Befehle, die wir ihnen geben. Um diese Art von Verständigung zu erreichen, gibt es Richtlinien und Signale bei ihrem Verhalten. Wenn wir diese zu deuten wissen, dann können wir verstehen, was unsere Hunde uns sagen wollen.

Unsere Hunde drücken sich durch Zeichen aus

Unsere Hunde drücken sich durch ihre Blicke aus

  • Wenn sie an unserer Seite schlafen, dann suchen sie nicht nur unsere Gesellschaft, sondern zeigen uns auch ihre Zuneigung und Liebe, die sie für uns spüren. Doch man sollte Hunde nicht daran gewöhnen, bei Menschen zu schlafen. Es ist am besten, wenn sie lernen, alleine zu schlafen.
  • Die größte Charaktereigenschaft unseres Hundes ist seine Loyalität. Sie lieben uns und zeigen ihre Treue bis zum letzten Tag ihres Lebens.
 
  • Der Schwanz gibt die bekanntesten Zeichen. Wir wissen seit jeher, dass wir am Schwanz erkennen können, ob unsere Hunde traurig oder fröhlich gelaunt sind, oder ob sie vielleicht verängstigt sind. Doch es lassen sich auch Anspannung, Nervosität und Ähnliches an der Schwanzstellung des Hundes erkennen.
  • Unsere Hunde drücken sich auch durch Lecken aus. Doch wenn ein Hund seinen Besitzer ableckt, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass er Zuneigung ausdrückt. Diese Geste kann auch andere Dinge wie Unterwerfung, Gehorsam, Gesellschaft oder Ähnliches bedeuten. Leckverhalten zwischen dem Muttertier und dem Welpen beginnt schon sehr früh und ist tief in den Instinkten verankert.
  • Unsere Hunde stammen eigentlich von Wölfen ab. Bei ihnen ist das Rudel das wichtigste Konzept. Wölfe beschützen und bewachen ständig ihr Rudel. Und bei Hunden gehören wir Besitzer zu eben diesem Rudel. Wenn es keine Artgenossen gibt, dann macht der Hund kurzerhand seine menschliche Familie zum Rudel. Unsere Hunde benutzen das Rudel für verschiedene Zwecke. Es bietet ihnen Schutz und Gesellschaft und auch sie steuern ihren Teil dazu bei, indem sie uns konstant bewachen und sich um unsere Sicherheit kümmern.

Mehr über hündische Verständigung

 
  • Es ist bekannt, dass Hunde die Wunden ihrer Besitzer ablecken. Doch das ist nicht nur so, wenn es eine sichtbare Wunde gibt, unsere Hunde merken auch, wenn wir krank sind. Dann versuchen sie uns auf die ihnen bekannte Weise zu helfen. Sie bleiben in jedem Moment bei uns und leisten uns Gesellschaft. Damit wollen sie den Schmerz des Besitzers lindern.
  • Wenn Hunde hüpfen, dann zeigen sie damit auch Zuneigung und Freude. Hunde drücken sich durch Sprünge aus, damit sie die Höhe ihrer Besitzer erreichen. So können sie ihm die Hände ablecken oder bis zum Gesicht gelangen.
  • Typische Ausdrucksweisen für Hunde sind auch, sich an den Besitzer anzulehnen, oder sich über ihn zu beugen. So wollen unsere Hunde unsere Aufmerksamkeit gewinnen, damit wir mit ihnen spielen, ihnen ihre Streicheleinheiten zukommen lassen, oder damit wir endlich merken, dass es Zeit fürs Fressen ist.

Gesichtsausdrücke

Wenn wir denken, dass unser Hund nicht lächeln kann, dann liegen wir falsch. Es gibt viele Studien die beweisen, dass unser Haustier viele verschiedene Gesten hat.

In seinen Gesichtsausdrücken können wir die Reaktion auf verschiedene Reize erkennen. Sie drücken Freude und Glück aus, aber auch negative Gefühle. Wenn unser Haustier uns ansieht und wir glauben, dass es lächelt, dann tut es das wahrscheinlich auch. Und das ist ein Zeichen von viel Zuneigung.

Wenn wir eine Geste machen und der Hund uns dabei ansieht, dann ist das ein unverkennbares Zeichen dafür, dass er uns seine ganze Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkt.

 

Kleinere Diebstähle im Haus und Bellen

Unsere Hunde beschützen uns durch ihr Bellen

Wenn unsere Hunde hin und wieder eine Socke oder einen Schuh klauen, dann sollten wir das nicht gleich negativ interpretieren. Wir sollten verstehen, dass die Hunde uns sehr vermisst haben und deswegen einen Gegenstand auswählten, der uns durch seinen Geruch repräsentiert. So fühlen sie sich in unserer Abwesenheit näher bei uns.

Mit dem Bellen hält es sich ähnlich. Wenn der Hund bellt, weil er ungewöhnliche Geräusche oder jemanden an der Tür hört, dann sollten wir darüber nicht ärgerlich sein. Schließlich versucht der Hund ja nur, uns zu beschützen. Er passt auf die Sicherheit seines Zuhauses und seiner Familie auf. Aus seiner Sicht trägt sein Bellen zur Unversehrtheit der Seinigen bei.