Gewöhne deinen Welpen an sein neues Zuhause

· 17. Februar 2019
Das Hündchen ist anfangs verunsichert und nervös, doch es wird sich schnell an sein neues Zuhause gewöhnen. Insbesondere dann, wenn du ihm hilfst, sich wohlzufühlen. 

Viele Besitzer wissen nicht, was tun, wenn sie zum ersten Mal einen Welpen bei sich aufnehmen. Als Erstes muss sich das neue Familienmitglied mit seinem neuen Heim vertraut machen.

Das Hündchen ist anfangs verunsichert und nervös, doch es wird sich schnell an sein neues Zuhause gewöhnen. Insbesondere dann, wenn du ihm hilfst, sich wohlzufühlen. 

Wir haben anschließend ein paar Tipps für dich, damit du deinem Welpen in der Eingewöhnungsphase helfen kannst.

Was tun, wenn ein Welpe in seinem neuen Zuhause ankommt?

Es gibt verschiedene Tipps, die du befolgen kannst, damit sich dein Welpe so schnell wie möglich an sein Zuhause gewöhnt. Vergiss jedoch nicht, dass es sich um einen Prozess handelt, der mehrere Tage erfordert. Sei daher geduldig und verzweifle nicht.

Lesetipp: Welpenerziehung, damit dich dein Hund von klein auf respektiert

Gib ihm Zeit

Es ist normal, dass du fasziniert von deinem kleinen wuscheligen Freund bist und ihn am liebsten die ganze Zeit in den Armen halten würdest. Natürlich möchtest du ihm auch möglichst schnell lernen, deine Befehle zu beachten. 

Doch sei geduldig und gib deiner Fellnase Zeit. Du wirst viele schöne Momente mit ihr verbringen und es bleibt auch ausreichend Zeit, ihr Befehle beizubringen und sie zu verwöhnen.

Denk daran, dass sich das Hündchen zuerst an dich gewöhnen muss. Es braucht Zeit, um das neue Zuhause zu beschnuppern und zu erkunden. Lass ihm seine Freiheit! Wenn Kinder im Haus sind, sollten sie diese auch respektieren.

Bereite seine Sachen vor, bevor er ins Haus kommt

Bevor du den Welpen in sein neues Zuhause bringst, kannst du schon seinen Platz vorbereiten. Er kann es sich so gleich bequem machen. Entscheide, wo du seinen Fressnapf, sein Wasser und sein Bett am besten aufstellst.

Welpe

Nimm den Welpen in die Arme, um ihn zum ersten Mal ins Haus zu bringen, damit er sich sicher fühlt. Setze ihn dann in der Nähe seiner Futterstelle auf den Boden. Er weiß so, dass das sein Futter und Wasser ist.

Sein Maul ist durch die ganze Aufregung sicher trocken geworden.

Dann zeigst du ihm sein Bett, lege ihn hinein, während du ihn streichelst. Wenn er allerdings das Haus erkunden will, lass ihn das auch tun. 

Stelle ihm die Familienmitglieder vor

Wenn sich andere Menschen im Haus befinden, können alle nacheinander, mit Fingerspitzengefühl und Sorgfalt, ohne großen Lärm und zu viele Bewegungen zu machen, zu ihm gehen, ihn auf die Arme nehmen und flüstern und streicheln.

Wenn es viele Familienmitglieder zu Hause gibt, tu dies am besten in mehreren Sitzungen, damit der Welpe nicht überfordert wird.

Das Haus sollte ruhig sein

In den ersten Tagen nach der Ankunft des Welpen in sein neues Zuhause sollte es keine Besuche, Partys, Umzüge oder andere Dinge geben, die ihn verängstigen könnten. Denke daran, dass Hunde Routine brauchen und diese in einer ruhigen und entspannten Umgebung schaffen müssen.

Ein Welpe ist wie ein Baby voller Neugier. Für ihn ist alles neu, deshalb will er nachforschen, kennenlernen, riechen, alles sehen und abtasten.

Wenn du glaubst, dass es zu Hause Dinge gibt, die ihm schaden könnten, wie z.B. Reinigungsprodukte oder andere Dinge, die er anknabbern könnte oder die ihn verletzen könnten, enfernst du diese Gegenstände am besten.

Welpe-Teppich

Entferne vor allem Kabel aus seiner Reichweite und bedecke gegebenenfalls die Steckdosen. Nach und nach kannst du ihm dann beibringen, was er berühren kann und was nicht.

Sei mit deinem Welpen geduldig

Es ist normal, dass ihr beide etwas Zeit braucht, um euch anzupassen, und es stimmt auch, dass du noch nicht mit ihm spazierengehen kannst und er sich irgendwo im Haus erleichtern muss. Höchstwahrscheinlich wird er das im ganzen Haus tun.

Schimpfe nicht mit ihm und versuche, Hundewindeln im Haus zu verteilen, damit er sich daran gewöhnt, sich darauf zu erleichtern, bis er alt genug ist, spazierenzugehen.

Selbst wenn er das nicht tut, solltest du nicht mit ihm schimpfen. Das Vertrauen zwischen euch wird dann schwieriger und er bekommt vielleicht Angst vor dir.

Lesetipp: Wann muss man einem Welpen das Fläschchen geben?

Bleib ruhig, dein kleiner Begleiter wird lernen, seine Bedürfnisse auf der Straße zu erledigen und deine Schuhe nicht anzuknabbern, aber er braucht Zeit.

Wenn du einen neuen Welpen zu Hause hast, wird er ein bisschen Chaos in dein Haus bringen, auf das du vorbereitet sein musst. Mit diesen Tipps kannst du dich aber vorbereiten. Glückwunsch zu deinem neuen Hund!