Lass deinen Hund nicht aus dem Autofenster schauen

2. September 2019
Es birgt verschiedene Risiken, den Hund bei der Autofahrt aus dem Fenster schauen zu lassen. Lies unseren Artikel mit interessanten Tipps zum Thema.

Wenn deine Fellnase im Auto mitfährt, dann solltest du einige Maßnahmen treffen, damit die Fahrt sicher abläuft. Du solltest unter anderem darauf achten, dass dein Hund nicht aus dem Autofenster schaut. Ihm gefällt das vielleicht sehr, doch dies kann zu einem Unfall oder auch zu Gesundheitsproblemen führen.

Lass deinen Hund nicht aus dem Autofenster schauen

Vorsicht mit dem Hund bei der Autofahrt

Vergessen wir mal für einen Moment, dass Tiere nicht frei in einem Auto fahren sollten. Wer findet das Bild eines Hundes nicht putzig, der die Nase weit aus dem Autofenster streckt?

Hunde finden es natürlich ganz toll, auf diese Art eine Unmenge an Gerüchen zu erschnüffeln. Doch dieses Abenteuer kann Konsequenzen mit sich bringen, die weder für dich noch deine Fellnase besonders angenehm sind.

Auch wenn Hunde es lieben, sich aus dem Autofenster zu lehnen, musst du wissen, dass dies gefährlich sein kann und sowohl zu Unfällen als auch zu Gesundheitsproblemen führen könnte.

Risiken, die ein Hund eingeht, der sich aus dem Autofenster lehnt

Selbst wenn er überglücklich dabei aussieht, wenn er sich aus dem Autofenster lehnt, so kann ihm dabei dennoch Folgendes geschehen:

  • Trauma in der Hornhaut aufgrund von Staub
  • Kopfverletzungen durch Gegenstände, die vom Wind entgegengetrieben werden
  • Verletzungen des Gehörs aufgrund der hohen Lautstärke, die der Wind erzeugt, besonders, wenn ein Auto bei hoher Geschwindigkeit fährt
  • Versehentliches Verschlucken von Gegenständen, wie beispielsweise einer Plastikttüte, die ihm durch den Wind in das Maul geweht wird
  • Atembeschwerdenund sogar Ohnmacht – durch die Kraft des Windes in seinem Gesicht, wenn ein Auto sich bei hoher Geschwindigkeit bewegt

Weitere Motive, aus denen du es vermeiden solltest, dass dein Hund sich aus dem Autofenster lehnt

Man läuft dabei auch Gefahr, dass das Tier einen Unfall verursacht, verletzt wird oder sich an einem fremden Ort verläuft.

Bedenke, dass dein Hund aus dem Auto springen könnte, wenn er etwas Besonderes riecht oder sieht, das stark seine Aufmerksamkeit erweckt, wie zum Beispiel eine Katze, eine läufige Hündin, ein Leckerli oder anderes.

Bedenke ebenfalls:

  • Hat dein Gefährt automatische Autofenster, so könnte der Kopf deines Hundes eingeklemmt werden, wenn er aus Versehen, auf die Steuerung tritt.
  • Hast du einen Aufprall oder bremst scharf, so könnte deine Fellnase aus dem Autofenster geschleudert werden.

Nimm deinen Hund nicht frei im Auto mit

So sehr er es auch liebt, lass deinen Hund nicht seinen Kopf aus dem Autofenster strecken. Halte die Fenster auf einer Höhe, auf der er zwar etwas Wind bekommt, aber bei der er nicht seinen Kopf rausstrecken kann.

Sei dir auch dessen bewusst, dass dein Hund dir die Sicht verdecken oder sich in den Pedalen verheddern könnte, wenn du ihn frei im Auto mitfahren lässt.

Wenn du dich an die Normen hältst, dann musst du dein Tier richtig befestigen, um mögliche Schäden bei einem Unfall zu minimieren.

Wie transportiere ich mein Tier richtig in einem Auto?

Am besten fährt die Fellnase in einer Transportbox mit

Am besten ist es, dein Hund bleibt auf dem Rücksitz oder im Kofferraum. Im letzteren Fall musst du allerdings darauf achten, dass die Fellnase nicht dem Risiko von Erstickung ausgesetzt ist.

Je nach Größe und Charakteristiken des Vierbeiners gibt es verschiedene Optionen, damit er sicher im Auto mitfährt. Zum Beispiel:

  • Transportbox. Die ist besonders für kleine Hunde ideal.
  • Ein Käfig. Das ist die beste Option für größere Hunde.
  • Ein Brustgeschirr mit zwei Haltern, das die Bewegungsfreiheit des Hundes einschränkt. So wird er im Fall eines Aufpralls nicht nach vorn geschleudert.

Es ist ebenfalls empfehlenswert, ein Abtrenngitter einzubauen, das den Hund von den Vorderplätzen trennt.