5 Dinge, die du nicht mit deinem Hund tun solltest

Wenn du dich für einen Hund als Haustier entscheidest, musst du ihm als Erstes die Regeln im Haus beibringen. Es ist aber auch wichtig, die Dinge zu kennen, die du mit deinem Hund nicht tun solltest.
5 Dinge, die du nicht mit deinem Hund tun solltest

Letzte Aktualisierung: 01. Dezember 2022

Hunde sind zweifelsohne Tiere, die sehr viel Liebe geben, ohne etwas dafür zu verlangen. Du brauchst nur nach Hause zu kommen, und schon wirst du mit echter Freude begrüßt. Im Gegenzug solltest du ihnen aber auch den Respekt, die Fürsorge, die Zuneigung und die Liebe geben, die sie verdienen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich neben den Streicheleinheiten auch um die Gesundheit, das Futter und das allgemeine Wohlbefinden des Hundes kümmerst. In diesem Artikel erfährst du, was du mit deinem Hund nicht tun solltest!

So garantierst du die Lebensqualität des Tieres und vermeidest aggressives oder apathisches Verhalten . Die richtige Pflege eines Hundes entscheidet über die Beziehung, die eine Bezugsperson mit ihrem Tier hat.

Tiere haben fünf Freiheiten

Die Freiheit von Lebewesen ist kein ätherisches Konzept. Sie ist in der Allgemeinen Erklärung der Tierrechte enthalten, die 1977 in London vom der Internationalen Liga für Tierrechte erstellt wurde. Gemeinhin spricht man von den “Fünf Freiheiten”:

  1. Freiheit von Durst, Hunger und Unterernährung: Alle Tiere haben das Recht auf Zugang zu Wasser und angemessener Nahrung.
  2. Freiheit von körperlichem oder thermischem Unbehagen: Wir Menschen versuchen, eine geeignete Umgebung zu schaffen, in der die Tiere gut leben können.
  3. Freiheit von Schmerzen, Verletzungen oder Krankheiten: Tiere haben das Recht, angemessen behandelt zu werden, besonders wenn sie krank oder verletzt sind.
  4. Freiheit, ihre eigenen Verhaltensmuster auszudrücken: Tiere müssen in der Lage sein, ihre Freiheit in ihrer natürlichen Umgebung, mit ihren Überlebensgewohnheiten und Bräuchen auszudrücken.
  5. Freiheit von Angst und Qualen: Tiere haben das Recht, nicht Bedingungen ausgesetzt zu werden, die ihnen körperliches und seelisches Leid zufügen.

Unter Berücksichtigung dieser Rechte – die aus offensichtlichen Gründen auch für Haushunde gelten – sollte man die folgenden Dinge mit seinem Tier nicht tun. Lies weiter!

5 Dinge, die du nicht mit deinem Hund tun solltest

Was du deinem Hund NICHT antun SOLLEST

1. Stunden nach einem “unerwünschten Verhalten” mit dem Tier schimpfen

Aggressives und unbegründetes Schimpfen gehört zu den Dingen, die du mit deinem Hund nicht tun solltest. Wenn du deinen Hund Stunden, nachdem er etwas falsch gemacht hat, schimpfst, wird das zu einem unbegründeten Weckruf und gleichzeitig zu einer aggressiven Haltung seitens der Bezugsperson. Das verursacht Stress, Angst und Unruhe beim Tier.

Zudem solltest du bedenken, dass viele unerwünschte Verhaltensmuster bei Hunden auf körperlichen und emotionalen Missbrauch zurückzuführen sind, den sie in ihrem Leben erlebt haben. Wenn du deinen Hund also zurechtweisen musst, solltest du das genau zu dem Zeitpunkt tun, an dem das “unerwünschte Verhalten” passiert ist, und zwar liebevoll ausgeführt. Es geht darum, auf den Grund einzugehen und dem Hund auf diese Weise beizubringen, dass er die gleiche Handlung nicht wiederholen soll.

2. Den Hund aussetzen oder einsperren

Ein ausgesetzter Hund ist für viele Menschen ein trauriges Bild und für jeden Hund eine unwürdige Form des Leidens. Diesen Umstand erlebt man fast jeden Tag auf der ganzen Welt. Du brauchst nur ein Tierheim zu besuchen, um das Ausmaß der Situation zu sehen.

Die Adoption eines Haustieres ist eine Möglichkeit, einem verlassenen Hund Hoffnung zu geben und eine edle Art, seine Lebensqualität zu verbessern.

Zu den Dingen, die du mit deinem Hund nicht tun solltest, gehört auch, dass du ihn in einen Käfig oder in ein Zimmer sperrst. Hunde sind sensible Tiere, die Platz brauchen, um ihre hündische Intelligenz zu entwickeln.

3. Den Hund körperlich bestrafen

Es ist bereits erwiesen, dass Gewalt nur noch mehr Gewalt erzeugt. Außerdem ist sie kontraproduktiv für den Lernprozess jeder Spezies auf diesem Planeten. Wie Studien zeigen, führt Schmerz bei einem Tier zu Wut und Aggressivität.

Anschreien, Schlagen und übermäßige Bestrafung sind für jeden Hund eine Form der emotionalen Demütigung. Das Einzige, was du mit physischer und psychischer Gewalt erreichst, ist, negatives Verhalten beim Hund zu fördern.

Ein Hund, der voller Angst ist, kann sich in ein gewalttätiges Tier verwandeln, denn er wird immer nach seinem Überlebensinstinkt handeln und eine defensive Haltung gegenüber anderen Tieren und Menschen einnehmen. Im Gegensatz dazu führt die Förderung der emotionalen und kognitiven Fähigkeiten des Hundes dazu, dass er seine “edle” Seite stärkt.

4. Die Natur des Hundes ändern zu wollen

Eines der Dinge, die du mit deinem Hund nicht tun solltest, ist der Versuch, das Tier zu vermenschlichen und seine animalischen Eigenschaften zu verändern. Die Gründe, dies zu vermeiden, sind die folgenden:

  • Wenn du ihn vermenschlichst, vergisst du, dass der Hund ein Tier ist. Du verlangst auf diese Weise unbewusst menschliche Verhaltensweisen von ihm, als wäre er ein Kleinkind.
  • Der Hund leidet darunter, weil er sich nicht mehr natürlich und frei ausdrücken kann.
  • Du respektierst damit die Bedürfnisse seines Körpers und seiner tierischen Intelligenz nicht.

Es ist eine Sache, das Tier mit viel Fürsorge und Zuneigung zu verwöhnen, aber es ist eine ganz andere, den Hund für einen Menschen zu halten und deshalb menschliche Reaktionen von ihm zu erwarten. Denke daran, dass Dinge vom Hund “wollen” nicht dasselbe ist wie “dominieren”.

5. Entzug des sozialen Lebens

Wenn ein Hund keinen Kontakt zu anderen Tieren und zu Menschen hat, werden seine emotionalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten mittelfristig geschädigt. Infolgedessen verliert der Hund das Gefühl für seine natürliche Umgebung und wird zu einem nervösen – und in vielen Fällen aggressiven – Tier.

5 Dinge, die du nicht mit deinem Hund tun solltest

Training ist der Schlüssel

Wenn du diese Dinge vermeiden möchtest, ist richtiges Training immer der humanste Weg, um das Wohlergehen des Tieres sicherzustellen. Wenn du die Grundbedürfnisse deines Hundes abdeckst und ihm die Aktivitäten erlaubst, die er braucht, wird dein Haustier viele Jahre lang ein wunderbarer Begleiter für dich sein.

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