Die Wahl der Katze bei der Adoption

· 1. August 2018
Nicht alle Katzen sind gleich, deshalb ist die Wahl der Katze bei der Adoption wichtig. Sie bildet die Grundlage für das harmonische Zusammenleben zwischen Mensch und Tier

Wenn wir uns zur Adoption eines neuen Hausgenossen entschieden haben, dann sollten wir uns Gedanken über die Wahl der Katze machen. Es gibt eine Liste mit Empfehlungen, die wir dabei in Betracht ziehen können. Zu ihnen gehören die Größe, das Alter und die Rasse.

Zu Beginn können wir Antworten auf einfache Fragen geben. Zum Beispiel: Wie groß soll die Katze sein, die ich möchte? Welche Art Katze zieht mich am meisten an? Bevorzuge ich unabhängige Samtpfötchen oder lieber eine Hauskatze? Welche Pflege benötigt das Tier? Was sind seine körperlichen Bedürfnisse?

Nachdem diese Fragen geklärt sind, gibt es weitere ebenso wichtige Punkte auf unserer Liste. Die Wahl der Katze bei der Adoption hängt nämlich nicht nur von unserem Geschmack ab, sondern auch direkt mit unserem Lebensstil zusammen.

Ratschläge zur Wahl der Katze

  1. Lebensstil. Eine Katze verändert unser Leben genauso wie zum Beispiel die Geburt eines Babys, und wir müssen uns an sie anpassen. Bei Haustieren ist das natürlich einfacher als bei Menschenkindern, denn wir können sie auswählen.

Wenn es sich um eine ältere Person handelt, die sich ein wenig Gesellschaft wünscht, so ist bei der Wahl der Katze ein älteres Tier besonders zu empfehlen. Es ist meist etwas ruhiger und häuslicher.

kleine Miezekatze erobert die Welt

Wenn Frauchen oder Herrchen den ganzen Tag bei der Arbeit sind, dann sollten sie möglichst eine unabhängige Katze adoptieren. Sie kann allein kommen und gehen und ernährt sich, wenn sie es für notwendig hält.

Wenn es sich um ein Kind handelt, dann sollte die Wahl der Katze auf ein aktives, kontaktfreudiges und verspieltes Tier fallen.

  1. Die Rasse der Katze. Vor der Wahl der Katze lohnt es sich, ein bisschen über die verschiedenen Rassen zu lesen.

Viele Menschen möchten am liebsten eine reinrassige Katze. Diese bringen vielleicht einige Vorteile, doch sind nicht immer passend für alle Arten von Besitzern. Außerdem neigen sie eher zu Krankheiten.

Wenn man sich ein wenig über die Spezies informiert, dann lernt man viel über ihre Angewohnheiten. Das hilft uns später bei der Pflege der Samtpfote!

  1. Einige Katzen haben höhere Haltungskosten als andere.

Eine Jungkatze braucht beispielsweise Impfungen und Entwurmungen, während ein älteres Tier womöglich regelmäßig Medikamente einnehmen muss.

Wenn du dich schon zur Adoption entschieden hast, dann schau einfach mal im Tierfachhandel nach, damit du berechnen kannst, welche Kosten etwa auf dich zukommen. Durch einen Anruf bei der Tierklinik kannst du dich auch schon im Vorhinein über ungefähre Tierarztkosten informieren.

  1. Alltag zu Hause. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Wahl der Katze ist dein Zuhause. Wenn die Katze sich nur drinnen aufhalten soll, dann braucht sie Platz, um zu spielen. Dies gilt insbesondere, wenn sie den ganzen Tag allein zu Hause verbringt.

Wenn du allerdings entschlossen hast, dass sie ein Freigänger wird, dann musst du dir überlegen, eine Katzentür zu installieren. 

Die Wahl der Katze bei der Adoption

Einem Tier ohne Familie ein neues Zuhause zu schenken, ist immer die beste Option. Diese Tiere sind oft viel dankbarer und treuer als herkömmliche Haustiere.

Man sollte jedoch Folgendes bei der Adoption einer Katze bedenken:

  1. Vorgeschichte der Katze. Wir sollten uns informieren, wie die Katze ins Tierheim gelangte. Ihre Geschichte wird uns viel über ihr Verhalten verraten.

Wir müssen uns auch darüber informieren, ob sie an einer Krankheit leidet oder gelitten hat, und ob sie alle Impfungen und notwendigen Behandlungen für ihr Alter erhielt.

Mensch streichelt Samtpfötchen
  1. Jedes Tier hat seine eigenen Angewohnheiten, weswegen man sich ausführlich über die Katze vor der Adoption informieren sollte.

Wir sollten wissen, was und um welche Uhrzeiten sie frisst und wie sie ihre Geschäfte erledigt. Wo schläft sie und welche Erziehung hat sie? Dies sind nur einige Fragen, die uns helfen, die Katze besser kennenzulernen.

  1. Sozialisierung. Es ist grundlegend zu wissen, wie die Katze sich Menschen gegenüber verhält. Wenn sich schon eine weitere Katze im Haushalt befindet, dann sollte auch sie zum Tierheimbesuch mitkommen und das neue Familienmitglied kennenlernen

Katzen verstehen sich nicht immer mit aller Welt, deswegen ist es bei der Wahl der Katze wichtig, eine zu finden, die sich mit der Familie versteht. Das gilt insbesondere, wenn es Kinder zu Hause gibt. In diesem Fall empfielt es sich, ein junges Kätzchen zu adoptieren.

Dasselbe trifft zu, wenn es weitere Tiere im Haushalt gibt. Das muss man den Tierpflegern im Tierheim mitteilen, damit sie das passende Samtpfötchen empfehlen können.

  1. Einige Tiere brauchen besondere Pflege.

Normalerweise brauchen ältere Katzen mehr Pflege als Jungtiere, zum Beispiel Medikamente oder Vitamine.

Wenn die Katze ein Freigänger ist, dann muss man sich auch um Themen wie Flöhe und Sterilisierung kümmern.