Was macht ein Freiwilliger im Tierheim?

· 8. November 2018
Um als Freiwilliger im Tierheim zu arbeiten braucht man nur Freizeit, Zuverlässigkeit und Lust zum Arbeiten. Alle sind sich einig, dass es nicht um die finanzielle Vergütung, sondern emotionale Werte und Erfahrung geht. 

Tierheime kümmern sich um die Pflege, den Schutz und die Verteidigung verlassener oder missbrauchter Tiere. Diese Vereine funktionieren dank der selbstlosen Mithilfe von Freiwilligen. Um sie besser kennenzulernen, erzählen wir dir, was ein Freiwilliger im Tierheim tut.

Was macht ein Freiwilliger im Tierheim?

Freiwillige sind Personen, die ihre Zeit und Kraft spenden, das heißt, sie werden nicht für ihre Arbeit bezahlt. Freiwillige sind Leute, die ihre Freizeit damit verbringen, einen Job zu erledigen. Und als Gegenleistung die Zufriedenheit bekommen, es getan zu haben.

Nicht nur die Tierheime haben Freiwillige: es gibt viele andere soziale Einrichtungen, die nur so funktionieren können.

Jeder kann sich freiwillig für die Sache engagieren, die er am meisten mag. Und man braucht normalerweise keine besonderen Kenntnisse, um an den Programmen mitzuwirken.

Um als Freiwilliger im Tierheim zu arbeiten braucht man nur Freizeit, Zuverlässigkeit und Lust zum Arbeiten. Alle sind sich einig, dass es nicht um die finanzielle Vergütung, sondern emotionale Werte und Erfahrung geht.

Reinigungsarbeiten

Die Reinigung der Tierheime scheint eine schwere Arbeit zu sein, aber sie ist für das Wohlergehen der dort lebenden Tiere unerlässlich. Die Gehege der Tiere, nicht nur die der Hunde, müssen täglich gereinigt werden, um die Hygiene und Gesundheit ihrer Bewohner zu gewährleisten.

Ein Freiwilliger im Tierheim bei Reinigungsarbeiten

Ein Freiwilliger im Tierheim erledigt meistens Reinigungsarbeiten: Haare zusammenkehren, Betten herrichten, Decken und kaputtes Spielzeug einsammeln und den Boden schrubben. Es ist auch notwendig, die Fressnäpfe nach dem Verteilen der Tagesrationen zu reinigen und das Wasser zu wechseln.

Hunde ausführen

Nach der Reinigung ist es Zeit für einen Spaziergang. Das Leben in den Tierheimen ist für die Hunde sehr eintönig. Deshalb schätzen sie es, eine Weile draußen zu verbringen, wo sie eine andere Umgebung haben und neuen und wechselnden Gerüchen folgen können.

Die Spaziergänge sind je nach Tierheim sehr unterschiedlich: Manche drehen jeden Tag eine Runde und andere organisieren einmal pro Woche Massenspaziergänge.

Wenn du Hunde ausführen willst, solltest du bei den Tierheimen in deiner Gegend nachfragen, wie du am besten helfen kannst.

Außerdem ist die Art der Spaziergänge von der Lage des Tierheims abhängig: In städtischen Umgebungen gibt es nicht dieselben Möglichkeiten wie auf dem Land.

Ein Freiwilliger im Tierheim beim Spaziergang

Du darfst auf keinen Fall vergessen, dass der Ausgang für verlassene Hunde ein heikler Moment ist: Nicht alle wissen an der Leine zu gehen und viele vertragen sich nicht mit anderen Hunden. Höre und befolge die Ratschläge der erfahrenen Freiwilligen, damit der Spaziergang unterhaltsam und schön wird. 

Pflegestätten

Die Pflegestätten sind ein grundlegender Bestandteil für die Funktion eines Tierheims. Es sind Freiwillige, die in ihrem Haus für eine begrenzte Zeit ein Tier aufnehmen, das eine vorübergehende Bleibe braucht.

Freiwillige kümmern sich in diesem Fall zu Hause um das Tier. Wenn ihr Gast durch Adoption ein dauerhaftes Zuhause findet, verabschiedet er sich von ihnen.

Sie können nach Wunsch die Erfahrung mit einem anderen bedürftigen Tier wiederholen: Die Entscheidung liegt bei ihnen.

Geldmittel beschaffen

Die Freiwilligen, die sich um die Tiere kümmern sind notwendig, aber genauso die finanziellen Mittel, um die Tiere zu versorgen. In einem Tierheim gibt es Freiwillige, die sich ausschließlich der Beschaffung von Geldern für die Bezahlung von Rechnungen und Nahrung widmen.

Ein Freiwilliger im Tierheim beim Geld sammeln

Manche Tierheime erhalten Finanzierung von Firmen. Andere treiben auf Straßenmärkten durch den Verkauf von Souvenirs oder Kunsthandwerk Geld ein. Es gibt auch Zuschüsse und Unterstützungen, um für die Kosten der Tierärzte aufzukommen.

Auch die Besitzer von Geschäften können helfen: Sammelbüchsen werden aufgestellt, gemeinschaftliche Abendessen organisiert und sogar Verlosungen mit attraktiven Gewinnen veranstaltet.

Wenn du als Freiwilliger im Tierheim helfen willst, nimm Kontakt mit einem in deiner Nähe auf. Du wirst so erfahren, wo Hilfe benötigt wird.

Jeder wird gebraucht

Das ist jedoch nicht alles: Man braucht noch viel mehr Hilfe und jeder kann dazu beitragen. Die Arbeit eines Freiwilligen in einem Tierheim ist viel mehr als nur Hunde auszuführen oder Geld zu sammeln. Alle möglichen Fertigkeiten werden gebraucht.

Zum Beispiel braucht man in Tierheimen auch Elektriker, um die elektrischen Installationen zu warten; Redakteure, die bei der Vermittlung der Tiere helfen; Anwälte, die Anzeigen über Missbrauch bearbeiten… Vielleicht kannst du in diesen Bereichen helfen.

Tierheime basieren auf der freiwilligen Arbeit vieler Menschen. Hast du Lust, mitzuhelfen?