Älterwerden bei Hunden: 5 Zeichen, dass deine Fellnase nicht mehr die jüngste ist

· 9. November 2018
Genau wie auch bei Menschen, altern Hunde ganz individuell. Je nach Größe und Rasse gibt es da Unterschiede. Tierärzte schätzen, dass ein Hund das Erwachsenenalter mit 7 Jahren hinter sich lässt und damit zum Seniorentum übergeht.

Zusammen mit dem Älterwerden unserer Hunde werden sie auch anfälliger für Krankheiten. Deshalb ist es wichtig, das Älterwerden unserer Haustiere zu beobachten, um ihnen die notwendige Pflege und Vorsorge zukommen zu lassen.

Woher bemerke ich das Älterwerden meines Hundes?

Genau wie auch bei Menschen, altern Hunde ganz individuell. Je nach Größe und Rasse gibt es da Unterschiede. Tierärzte schätzen, dass ein Hund das Erwachsenenalter mit 7 Jahren hinter sich lässt und damit zum Seniorentum übergeht.

Das ist jedoch eine Verallgemeinerung. Es gibt viele Hunde in diesem und noch höherem Alter, die man nicht als gebrechliche Senioren bezeichnen kann!

Doch auch wenn sie noch voller Lebenskraft sind, so ist es doch wichtig, dem Tierarzt nun öfter Routinebesuche abzustatten.

Große Hunde altern für gewöhnlich schneller als kleine. Für einen deutschen Schäferhund ist es eine wahrhaftige Leistung, 13 zu werden. Viele Yorkshire Terrier hingegen erreichen dieses Alter ganz problemlos.

Um das Älterwerden deines Hundes festzustellen, brauchst du ihn eigentlich nur genau zu beobachten. Wir beschreiben dir einige wichtige Zeichen der Umstellung auf die neue Lebensetappe, damit es dir leichter fällt, deinen Hund zu verstehen.

Zeichen für das Älterwerden eines Hundes

1. Er hat weniger Energie

Die erste Veränderung, die sich bemerkbar macht, ist, dass dein Hund nicht mehr dieselbe, explosive, unerschöpfliche Energie hat, die ihm vor Jahren zur Verfügung stand.

Manche Hund lieben es, ihr Leben lang zu schlafen, doch jetzt sind die Nickerchen ausgedehnter und sie mögen ruhigere Aktivitäten.

Weniger Energie mit dem Alter

Manche haben nicht einmal mehr Lust, das Stöckchen zurückzubringen und auch die Spiele mit ihren Artgenossen sind nun langsamer und nicht mehr so körperlich.

Wie auch viele andere Wesen mögen sie es mit dem Alter etwas ruhiger. Adrenalin und Geschwindigkeit sind jetzt weniger wichtig und können gerne durch gemächliche Spaziergänge ersetzt werden.

2. Stimmungsschwankungen

Wenn Hunde älter werden, dann verändert sich auch ihre Laune. Das ist ein sehr individueller Prozess und manche werden geduldiger dabei. Sie können dann besser mit Welpen und kleinen Kindern umgehen und sind überhaupt ruhiger und gelassener in ihrer Welt.

Es gibt jedoch auch andere, die ein wenig grantig werden. Sie haben dann keine Lust mehr auf Lärm oder stressige Situationen.

Das kann aber auch ein Anzeichen für Schmerz sein. Wenn der Charakter deines Hundes sich so verändert, dann suche einen Tierarzt auf, um Krankheit und Schmerz auszuschließen.

3. Das Verhalten der anderen Hunde

Das Älterwerden deines Hundes verändert nicht nur ihn, sondern auch die Weise, wie andere Hunde sich ihm gegenüber verhalten.

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Hunde verstehen einander so perfekt, dass wir Menschen das nur selten begreifen können. Andere Hunde bemerken, dass dein Hund im Seniorenalter ist und wissen, was er benötigt.

Verhalten alternder Hunde

Wenn du also bemerkt, dass seine Artgenossen im Park jetzt anders mit ihm spielen, dass sie nicht mehr so aufdringlich sind, oder dass die wilden Rennen durch höfliches Vorstellen ersetzt wurden, dann kann das ein weiteres Zeichen dafür sein, dass dein Hund altert.

Eine Ausnahme hierbei sind Welpen. Jungtiere werden oft wie magisch von älteren Tieren angezogen. Wenn dein Hund es zulässt, wollen Welpen mit ihm spielen oder ihn auch nur aus der Ferne beobachten.

4. Graues Haar und Veränderungen im Fell

Es gibt auch körperliche Anzeichen für das Älterwerden beim Hund. Es können graue Haare auftreten, das Fell wird trockener und glänzt weniger als gewöhnlich.

Bei manchen Hunden vermindert sich auch der Fellwuchs an manchen Stellen, es kann drahtig werden oder sie kriegen sogar eine Glatze.

Auch jungen Hunden wachsen manchmal weiße Haare, besonders um die Schnauze und am Rücken. Bei älteren Hunden wachsen sie jedoch auch um die Augen und Ohren. Einige wenige Tiere werden ganz weiß.

5. Krankheiten und Beschwerden treten auf

Wie auch bei Menschen sind ältere Hunde ebenfalls anfälliger für eine Reihe von Krankheiten. Meistens hängen sie mit den Augen, den Knochen, den Gelenken oder dem Stoffwechsel zusammen.

Das Gewicht deines Hundes kann sich außerdem verändern. Trotz seiner gewöhnlichen Ernährung kann er ab- oder zunehmen.

Krankheiten bei alternden Hunden

Es gibt noch viele andere Krankheiten, unter denen ältere Hunde leiden können, die man aber nicht bemerkt. Dazu gehören Desorientierung, Taubheit, Hautprobleme, Allergien oder Verdauungsstörungen.

Wenn dein Hund mehr Tierarztbesuche braucht und Medikamente verschrieben bekommt, dann kannst du dir sicher sein, dass er älter wird.

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Warum sind Routineuntersuchungen durch den Tierarzt so wichtig?

Es ist wichtig, dass Hunde ab dem 7. Lebensjahr häufigere Tierarztuntersuchungen erhalten. Nur professionelle Tiermediziner können feststellen, woran ein Hund leidet, egal ob alt oder jung.

Sie verschreiben dann die entsprechende Behandlung zur Vorbeugung oder Heilung. So garantiert man dem Hund Lebensqualität.