Welches ist die beste Leine für deinen Hund?

· 14. Oktober 2018
Natürlich ist es grundlegend, den Hund beim Spaziergang zu kontrollieren. Zerre jedoch nicht an der Leine, denn du könntest ihm sonst wehtun oder sogar gesundheitliche Probleme verursachen.

In unserem heutigen Artikel möchten wir dich darüber informieren, welches die beste Leine für deinen Hund ist.

Schon von Gesetzes wegen muss der Hund an der Leine gehen. Nicht nur bleibt die Fellnase so in unserer Nähe, sie dient auch als Kommunikationsmedium zwischen Hund und Mensch.

Verschiedene Arten von Leinen

Es gibt zwar viele verschiedene Leinen im Tierfachhandel, doch nicht alle sind optimal, um deinen Hund Gassi zu führen. Manche können sogar Schäden verursachen, weil sie unbequem sind oder am Tier zerren.

Genauso sind auch nicht alle Halsbänder empfehlenswert. Bevorzuge ein Brustgeschirr gegenüber eines Halsbandes und vergiss sofort Würgehalsbänder.

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Warum ist es wichtig, dass der Hund lernt, an der Leine zu gehen?

Durch die Leine vermitteln wir unserem Hund viel Information. Es spürt, ob wir entspannt oder nervös sind und merkt auch, ob eine Gefahr auf uns lauert.

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Wir sind uns vielleicht dessen nicht bewusst, doch unsere Fellnase sammelt all diese Informationen bei jedem Spaziergang.

Wenn wir an der Leine ziehen, dann weiß unser Hund, dass eine Gefahr droht und wird aufmerksam. Wenn die Leine locker hängt, dann ist auch der Hund entspannt und genießt das Gassigehen.

Angespannte Leinen bedeuten Gefahr oder Stress: So wird unser Hund aufgedrehter und nervöser.

Wenn die Leine an einem Halsband oder einem Brustgeschirr angebracht ist, das dem Tier Schaden zufügen kann, dann spürt es beim Spaziergang Schmerzen.

Straffe Leinen verursachen körperliche Schmerzen und können sogar Gesundheitsschäden hervorrufen.

Es ist für die seelische Ausgeglichenheit und körperliche Gesundheit deiner Fellnase notwendig, dass keine Anspannung an beiden Seiten der Leine besteht.

Hund und Mensch lernen, mit der Leine umzugehen

Deshalb ist es wichtig, dem Hund beizubringen, nicht an der Leine zu ziehen. Genau so wichtig ist es aber auch, dass wir nicht daran zerren.

Wir sollten den Hund niemals durch Reißen an der Leine in eine Richtung drängen; ganz besonders nicht, damit er zu uns kommt. Wir fügen ihm so nur Schmerzen zu und machen ihn dadurch nervös.

Flexi-Leinen

Ausziehbare Leinen, die einen Plastikgriff am Ende haben, sind immer gespannt. So funktioniert schließlich ihr Mechanismus. Es gibt viele Gründe, aus denen wir diese Leinen vermeiden sollten:

Der Spaziergang mit dem Hund

  • Der Hund spürt ständig Anspannung.
  • Wenn wir den Stopp-Knopf drücken oder das Ende der Leine erreicht ist, gibt es einen starken Ruck.
  • Der Hund kann nicht abschätzen, wie weit er sich von uns entfernen kann. Schließlich verändert sich die Länge der Leine ständig.
  • Wenn sie zu Boden fällt, macht sie dabei ein lautes Geräusch. Das kann unseren Hund so sehr verschrecken, dass er ausbüchst.
  • Sie sind aus synthetischem Material hergestellt, dass Verbrennungen durch die Reibung hervorrufen kann. Wenn mehrere Hunde sich darin verwickeln, kann es zu Gesundheitsschäden kommen.

Würgehalsbänder und -leinen

Leinen, die wie Würgehalsbänder funktionieren, stellen ein großes Gesundheitsrisiko für deinen Hund dar. Wenn er zieht, dann verengt sich das Halsband um den Hals deines Tieres und schneidet ihm die Luft ab.

Das ist natürlich nicht die beste Leine für deinen Hund. Ihr wollt euren Spaziergang ja schließlich genießen und euch beide dabei entspannen!

Verzichte besser auf jegliche Art von Halsband, das so funktioniert und tausche es doch einfach durch ein Brustgeschirr aus.

Lange, feste Leinen

Das sind die traditionellen Leinen, die wir alle kennen. An einem Ende befindet sich ein Karabinerhaken, mit dem du die Leine am Brustgeschirr festmachen kannst, am anderen eine Schlaufe für deine Hand.

Man kann sie aus verschiedenen Materialien erwerben: aus Leder, Nylon, farbigem Stoff etc.

Hunde am Strand

Tierfachgeschäfte bieten eine große Auswahl dieser Art von Leinen für jedes Budget.

Vermeide jedoch diejenigen, die aus Metall (wie eine Kette) gemacht sind. Sie sind schwer und machen den Spaziergang sowohl für dich als auch für deine Fellnase unbequem.

Die beste Leine für deinen Hund

Zweifellos ist die beste Leine für deinen Hund eine feste, die mindestens 1,50 Meter lang ist. Nur mit einer solchen Leine kannst du deinem Hund beibringen, ruhig spazieren zu gehen, ohne ständig zu ziehen.

Der Hund braucht ebenfalls die erwähnte Leinenlänge, um genügend Bewegungsfreiraum beim Spaziergang zu haben. 

Es scheint vielleicht paradox, doch je länger die Leine, desto weniger Gezerre.

Da es gesetzlich vorgeschrieben ist, einen Hund an der Leine spazieren zu führen, solltest du dich einfach nur darum kümmern, die beste Leine für deinen Hund auszuwählen, damit ihr euer Gassi genießt.

Wie schon erwähnt, ist die Leine ein wichtiges Kommunikationsmittel und kann Schäden beim Hund hervorrufen. Bring ihm also bitte bei, ruhig und entspannt an der Leine zu gehen.