Der kräftige Grönlandhund: stark und widerstandsfähig

· 22. Oktober 2018
Kennst du den Grönlandhund schon? Wir werden dir hier alles erzählen, was wir über ihn wissen. Lies ruhig weiter!

Der Grönlandhund wird durch die Inuit für die Jagd und den Transport verwendet. Der kräftige Grönlandhund hat eine hohe körperliche Ausdauer und ist sehr widerstandsfähig gegen die widrigen Wetterbedingungen der Arktis. Ein ausgezeichneter Arbeitshund und ein guter Wächter, der zugleich sehr zutraulich ist.

Unsere Rubrik für Rassen präsentiert Details zu Hunderassen, von denen du vielleicht noch nie gehört hast: Kennst du den Grönlandhund schon? Wir werden dir hier alles erzählen, was wir über ihn wissen. Lies ruhig weiter!

Der kräftige Grönlandhund – lerne ihn kennen!

Geschichte und Herkunft

Der Grönlandhund gilt als eine der ältesten Rassen der Welt und wurde jahrhundertelang von den Inuit für Jagd und Transport genutzt. Die Inuit sind Menschen, die in der Arktis leben. Im Fall dieser Hunderasse leben sie im zur Arktis gehörenden Grönland.

Der kräftige Grönlandhund ist auf Kälte eingestellt und obwohl er schon immer als Schlittenzieher benutzt wurde, ist er aus irgendeinem seltsamen Grund der größte Unbekannte unter den Schlittenhunden.

Der Siberian Husky, der Samojede und der Alaskan Malamute haben in dieser Hinsicht das Rennen gewonnen, obwohl die Gründe dafür schwierig zu verstehen sind.

Das kräftige Erscheinungsbild des Grönlandhundes ist perfekt dafür ausgelegt, den klimatischen Bedingungen in diesem Gebiet zu trotzen, genauso gut oder sogar besser, als die oben genannten Rassen. Er hat sich wirklich als äußerst widerstandsfähig gegen Kälte und Feuchtigkeit erwiesen.

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Körperbau

Der Kopf des Grönlandhundes ist eher rund, wobei der obere Teil gewölbt ist. Die Ohren haben einen großen Abstand und sind aufrecht und an der Spitze abgerundet.

Der kräftige Grönlandhund ist ein ausgezeichneter Arbeitshund.

Die Augen sind rund und an den Seiten leicht mandelförmig, ohne versenkt oder gewölbt zu sein. Sie verleihen ihm einen tiefen und geheimnisvollen aber gleichzeitig freundlichen Blick.

Seine Schnauze ist lang und das Fell neigt zur Verdunkelung und ist glatt und dicht, was in Verbindung mit einer dunklen Farbe die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Nase ist schokoladenfarben und fast schwarz.

Was die Größe angeht, können Rüden zwischen 60 und 68 Zentimeter und Hündinnen zwischen 55 und 61 Zentimeter erreichen. Das Gewicht liegt zwischen 28 und 32 Kilo und hängt ebenfalls vom Geschlecht ab.

Die Brust ist tief und stark, der Rücken ist gerade und sein Gesamtbild steht für Kraft und Ausdauer. Die Extremitäten sind gerade und mit starken Muskeln und Knochen ausgestattet. Seine Füße sind sehr charakteristisch, da sie im Verhältnis zum Rest seines Körpers dick aussehen.

Der kräftige Grönlandhund hat sogar zwei Fellschichten: eine innere weiche und eine äußere dichte und glatte. Die für den Grönlandhund zugelassenen Farben sind mit einem Weiß kombiniert, das für die Brust obligatorisch ist. Obwohl die meisten dieser Farben der Linie der Brauntöne folgen (Sand, Zimt, Erde, Beige…), wurde von den Verbänden in einigen Fällen auch Schwarz akzeptiert.

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Charakter und Temperament des Grönlandhundes

Der Grönlandhund hat ein gemeinsames Merkmal mit einigen japanischen Rassen: Er bellt nicht. Seine Art der Kommunikation ist das Heulen, mit dem er nicht unbedingt nur Freude oder Trauer ausdrücken will.

Sogar die Grönländer haben ihr Heulen als „Schrei der Wildnis“ bezeichnet.

Der kräftige Grönlandhund ist nicht zimperlich.

Der Grönlandhund ist ein energischer, mutiger, zäher und kräftiger Hund mit großer mentaler Stärke. Er ist ruhig und freundlich und sehr eigenständig, was ihn ideal für die Familie macht, da er nicht nur auf eine Person fixiert ist. Er eignet sich auch hervorragend als Wachhund.

Ein Hauptmerkmal seines Charakters ist seine Konsequenz. Wenn er seinen Job macht, kennt er keine Zimperlichkeit: Er ist voll dabei – komme was wolle.

Pflege des Grönlandhundes

Es ist ein kräftiger Hund mit ausgezeichneter Gesundheit. Es sind keine häufig vorkommenden oder erblichen Krankheiten bekannt. Er braucht auf jeden Fall täglich sehr viel Bewegung, denn danach verlangen seine Gene.

Das Fell muss täglich gebürstet werden, um tote Haare zu entfernen. Außerdem muss das Fell sehr gut kontrolliert werden, denn durch die Länge ist es ein guter Lebensraum für Parasiten.

Obwohl er schon immer als kräftiger Arbeitshund angesehen wurde, ist der Grönlandhund auch sehr gut als Haustier geeignet.