Welche Impfungen sind obligatorisch für dein Haustier?

· 23. Juni 2018
Es ist sehr wichtig, die Gesundheit unserer Haustiere zu pflegen und sie regelmäßig zu kontrollieren. Deswegen berichten wir dir heute mehr über Impfungen.

Es ist sehr wichtig, die Gesundheit unserer Haustiere zu pflegen und sie regelmäßig zu kontrollieren. Man muss auch einen Terminkalender für Impfungen einhalten. So können wir schwere, möglicherweise tödliche Krankheiten verhindern.

Durch die Impfungen wird das Immunsystem unseres Haustieres aufgebaut, während es wächst.

Die Vorteile der Impfungen

Impfungen gegen Krankheiten

Impfungen sind Antigene, die Antikörper produzieren. So wird das Immunsystem stimuliert.

Sie haben jedoch nur einen temporären Effekt. Deswegen muss man sie regelmäßig während des ganzen Lebens des Haustieres wiederholen.

Nur ein Tierarzt darf die Impfungen spritzen. Man muss auch die korrekten Daten für die Impfungen einhalten, damit diese den gewünschten Effekt erreichen.

Krankheiten die durch Impfungen vorgebeugt werden

Auch wenn Impfungen wichtig sind, so müssen wir unseren Hund dennoch nicht gegen alles impfen. Es kommt darauf an, in welchem Land wir leben und welche die am öftesten vorkommenden Krankheiten dort sind.

Der Tierbesitzer muss sich über die Impfungen informieren, die das Tier erhalten wird.

Impfungen in Deutschland

Grundsätzlich sind Hundehalter in Deutschland nicht gesetzlich verpflichtet, ihre Hunde impfen zu lassen. Das heißt, dass man nicht bestraft werden kann, wenn man das Tier nicht impfen lässt.

Anders schaut es aus, wenn man mit Hund in andere EU-Länder reist. Meist ist in diesem Fall eine Impfung gegen Tollwut nötig. Man muss sich allerdings vor der Reise genau informieren, welche Impfungen im Zielland vorgeschrieben sind.

Die moralische Pflicht eines Hundebesitzers ist allerdings, für das Wohl seiner Fellnase zu sorgen. Deshalb werden Hunde in der Regel mit verschiedenen Impfungen vor Krankheiten geschützt:

  • Wenn der Welpe 6 Wochen alt ist: Impfung gegen Parvovirose, Staupe, und zwei Mehrfachimpfstoffe
  • Nach 2 Monaten: Mehrfachimpfung.
  • Nach 3 Monaten: erneute Mehrfachimpfung als Verstärkung und Impfung gegen Tollwut. Normalerweise wird bei diesem Tierarztbesuch auch der Mikrochip eingesetzt.
  • Nach einem Jahr:  Mehrfachimpfung (Erneuerung) und Erneuerung der Tollwutimpfung.
  • Jährlich: Mehrfachimpfung und Tollwutimpfung.

In der Regel bekommt der Hund mit 8 Wochen die sogenannte Sechsfach-Impfung gegen Staupe, Parvovirus, Leptospirose, Tollwut, Hepatitis und Zwingerhusten. Eine Nachimpfung erfolgt zwischen der 11. und 14. Lebenswoche, nach einem Jahr folgen jährliche oder zweijährige Impfungen.

Lasse dich von deinem Tierarzt beraten. Auf diese Weise kannst du dir sicher sein, dass du deinen Hund schützt und Krankheiten vorbeugst.

Doch was ist eine Impfung eigentlich?

Eine Impfung ist eine Zubereitung von Antigenen, mit denen der Hund gespritzt wird. Ihre Anwendung reizt das Immunsystem des Hundes dazu, Antikörper zu produzieren, um den Krankheitserreger zu eliminieren.

Wir können die Impfung also als eine geschwächte Form der Krankheit ansehen, die allerdings keinerlei Schäden im Patienten auslöst.

Impfungen werden benutzt, damit der Körper des Hundes Antikörper gegen verschiedene Krankheiten entwickelt. Falls er eines Tages der wahrhaften Krankheit ausgesetzt ist, dann ist sein Immunsystem vorbereitet, um sich zu schützen und den Virus zu besiegen.

Die Notwendigkeit der Impfung

Wenn ein Welpe oder ein ausgewachsener Hund nicht geimpft werden, so setzt man nicht nur dieses Tier dem Risiko aus, sich an möglicherweise tödlichen Krankheiten anzustecken. Er kann auch andere Hunde infizieren.

Unser Hund könnte Träger einer Krankheit sein und einen anderen Hund infizieren, der gerade den Impfprozess durchläuft oder ein schwaches Immunsystem hat.

Wenn wir einen Welpen besitzen, der noch nicht geimpft ist, dann ist es wichtig, dass wir ihn nicht mit anderen Hunden in Kontakt bringen und ihn auch nicht auf der Straße spazieren führen.

Du musst wissen, dass nur der Urin eines anderen Hundes, einer Katze oder eines infizierten Nagetieres unseren kleinen Freund anstecken könnte. Somit wäre sein Leben in Gefahr.

Nebenwirkungen von Impfungen

Impfungen für den Hund

Als Nebenwirkungen der Impfungen lassen sich manchmal Schmerzen und Juckreiz, Entzündung, Beulen oder Ähnliches feststellen.

Es kann auch zu Magen-Darm-Problemen, Grippe, Atemwegs- oder Hautproblemen und in schweren Fällen sogar zu Herz-Kreislauf-Beschwerden kommen.

Die Impfungen wurden in Labors getestet, um festzustellen, welche möglichen Nebenwirkungen es geben kann. Sie unterliegen strikten Qualitätskontrollen, um die Gesundheit des Tieres zu garantieren.