Dein Hund merkt, ob du glücklich oder verärgert bist

· 16. April 2018
Es gab bereits eine Vielzahl von Studien, die gezeigt haben, dass Hunde zu Gefühlen in der Lage sind und auch unsere Gefühle erkennen und uns in schwierigen Situationen unterstützen können.

Hunde scheinen einen sechsten Sinn zu besitzen, wenn es darum geht, unsere Gefühle zu verstehen. Auch wenn viele Skeptiker immer noch behaupten, dass unsere Vierbeiner dazu nicht in der Lage sind, so belegen zahlreiche Studien das Gegenteil: dein Hund merkt, ob du glücklich oder verärgert bist. Auch wenn du versuchst, deine Gefühle zu verstecken, wird dein vierbeiniger Freund immer wissen, wie du dich fühlst.

Die Medizinische Universität Wien wollte diese Fähigkeit der Hunde beweisen und hat dazu eine Studie in einer bekannten wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht. 

Wie wurde herausgefunden, dass ein Hund merkt, ob man glücklich oder verärgert ist?

Ein Mädchen ist glücklich mit ihrem Hund

Mithilfe von Fotos, auf denen die Hundebesitzer mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken – glücklich und verärgert – zu erkennen waren, startete die Universität in Wien ihre Studie. 

Diese Fotos wurden den Hunden eines nach dem anderen vorgelegt und in jedem Fall wählten die Hunde das Foto mit dem glücklichen Gesichtsausdruck. Dieses Verhalten beweist nicht nur, dass unsere Hunde erkennen, ob wir glücklich oder verärgert sind, sondern auch, dass sie uns mit einem Lächeln im Gesicht bevorzugen.

Den Hunden wurden außerdem in mehreren Versuchen Fotos von insgesamt 15 fremden Personen vorgelegt, immer mit glücklichen und verärgerten Gesichtsausdrücken. In allen Fällen haben die Hunde sich für das Bild mit dem glücklichen Gesichtsausdruck entschieden

Dies beweist, dass ein Hund nicht nur erkennt ob sein Besitzer glücklich oder verärgert bist, er kann dies auch bei für ihn fremden Personen feststellen. 

Man kann nicht genau sagen, warum Hunde unsere Emotionen erkennen, wahrscheinlich ist, dass sie Verärgerung mit etwas Negativem und Freude mit etwas Positivem verbinden. Am leichtesten lässt sich dieses Phänomen damit erklären, wie Menschen von klein auf wissen, was sie mögen und was nicht.

Wir zeigen dir das Video, welches alle überrascht hat:

Diese Entdeckung ist ein großer Fortschritt in der Beziehung zu unseren Haustieren, denn es zeigt, dass wir ihnen nach einem langen Tag nicht erzählen müssen, ob es uns gut oder schlecht geht, denn sie wissen es bereits in dem Moment, wenn wir bei der Tür hereinkommen.

Dein Hund wird sich außerdem deinem Gemütszustand entsprechend verhalten, denn unsere Vierbeiner sind empathisch, wusstest du das?

Hunde sind zu Empathie fähig

Wir haben dieses Thema bereits mehrmals angesprochen und festgestellt: unsere Hunde sind in der Lage, Empathie zu empfinden. Nun gut, aber was ist eigentlich Empathie? Es handelt sich dabei um Mitgefühl in Verbindung mit dem Bedürfnis zu helfen. Mit anderen Worten, ist es ein Gefühl, welches einem erlaubt, sich in die Lage eines anderen zu versetzen.

Dieses Gefühl ist im ersten Moment nicht normal in einer Welt, die von Egoismus und einer „ich zuerst“ Einstellung beherrscht wird. Unsere vierbeinige Freunde jedoch, scheinen viel davon zu besitzen.

Es gab bereits eine Vielzahl von Studien, die gezeigt haben, dass Hunde zu Gefühlen in der Lage sind und auch unsere Gefühle erkennen und uns in schwierigen Situationen unterstützen können. Aber wie können wir uns sicher sein?

Ganz einfach! Du musst dazu nur das Verhalten deines Hundes beobachten: Wie verhält er sich, wenn du glücklich bist? Und was macht er, wenn du traurig bist? Wie reagiert dein Hund, wenn du verärgert bist?

Es hat sich gezeigt, dass alle Hunde glücklich sind, wenn es auch ihre Besitzer sind. Sie springen herum, wollen mit ihren Besitzern spielen, jaulen oder bellen aufgeregt und suchen nach Streicheleinheiten.

Wenn du traurig bist, wird dein Hund versuchen, dich zu trösten, indem er dich ableckt und dich mit seiner Schnauze anstupst, um dich zum Lachen zu bringen. Das ist Empathie!

Hast du auch bemerkt, wie sich dein Hund verhält, wenn du verärgert bist? Wahrscheinlich versteckt er sich unter dem Bett und kommt nicht einmal hervor, wenn du ihn rufst. Er will dir damit deinen Freiraum geben. Warum? Weil auch dein Hund weiß, wie es sich anfühlt einen schlechten Tag zu haben und manchmal ist es besser, einfach nur allein zu sein.

Sicher wird es immer Menschen geben, die sagen, dass Tiere keine Gefühle haben und nicht mehr als irrationale Wesen sind. Es mag wahr sein, dass sie nicht wie wir Menschen denken, aber unterschiedliche Studien haben gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, Gefühle zu empfinden und uns helfen wollen, wenn es uns nicht gut geht. Denn wie es sich gezeigt hat, sind Hunde fähig, unsere Gefühle zu erkennen!