Warum heulen Hunde?

· 24. März 2018
Die Vorfahren des Haushundes, nämlich die Wölfe, heulen, um miteinander zu kommunizieren. Dieses Verhalten ist auch bei Hunden genetisch bedingt.

Du hast dir diese Frage auch schon gestellt? Hunde bellen nicht nur, um sich zu kommunizieren, sie heulen auch oft, was so manche zum Staunen bringt. Doch warum heulen Hunde? Dieser Frage gehen wir in unserem heutigen Artikel nach.

Warum heulen Hunde

Du musst dir keine Sorgen machen, wenn dein Hund wie ein Wolf heult, schließlich sind beide miteinander verwandt und haben noch immer ähnliche Verhaltensmuster. Es handelt sich um ein Kommunikationsmittel, das für die Tiere sehr nützlich ist. Sie können sich so gewisse Dinge über lange Distanzen mitteilen.

Doch nicht immer dient das Heulkonzert der Kommunikation. Manchmal handelt es sich nur um einen natürlichen Reflex, eine Reaktion auf ein Geräusch, das der Hund hört. So kann zum Beispiel eine Sirene eines Kranken- oder Polizeiwagens oder ein anderes Warnsignal Grund für das Heulen sein. Manchmal kann auch eine bestimmte Stimmlage eines Menschen dazu führen.

Die Antwort auf die Frage „Warum heulen Hunde?“ ist ganz einfach und logisch. Anschließend erfährst du mehr darüber, um Gründe und Mythen über das Heulen der Vierbeiner besser zu verstehen.

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Also, warum heulen Hunde nun tatsächlich?

Hunde haben verschiedene Möglichkeiten, sich mit Artgenossen oder Menschen zu verständigen. Verhaltensmuster, Bellen, Knurren, Winseln und auch Heulen gehören dazu.

Warum heulen Hunde?

Das Gehör des Hundes, wie auch sein Geruchsinn, ist viel feinfühliger als das des Menschen. Hunde können sich deshalb auf weite Entfernungen durch ein Heulkonzert miteinander verständigen. Nicht immer muss das „Gespräch“ zwischen Artgenossen stattfinden. Jagdhunde können zum Beispiel ihrem Besitzer durch Heulen mitteilen, wo sie sich befinden oder wo das gejagte Tier ist.

Heulen ist auch eine Art, den Gemütszustand auszudrücken. Oft heulen Hunde während des Tages voller Kraft, um ihre Einsamkeit zum Ausdruck zu bringen, da sie niemanden haben, der bei ihnen ist.

Doch wie weiß man, warum der Hund heult?

Du kennst deinen Hund selbst am besten! Du kannst dich fragen, ob du vergessen hast, ihm sein Lieblingsspielzeug zu geben, ob du lange abwesend warst oder ob es andere Gründe gibt, die einen Hund zu einem Heulkonzert veranlassen könnten.

Du solltest nicht gleich an ein schlechtes Omen denken, denn für das Heulen gibt es meist eine ganz logische Erklärung.

Warum heulen Hunde?

Eine Studie der Universität von Kalifornien bestätigt die Theorie des Heulens der Vierbeiner: Sie können sich manchmal einfach nicht zurückhalten. Ein Hund weiß nicht, wann ein Artgenosse heult und kann jede Gelegenheit nutzen, um sich so zu kommunizieren.

Natürlich kann auch sein, dass sich eine fremde Person in der Nähe befindet. In diesem Fall dient das Heulen als Warnsignal, um andere Hunde oder die Besitzer darauf aufmerksam zu machen, dass ein Eindringling das Revier betreten hat. In diesem Fall solltest du wachsam sein.

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Kann man das Heulen eines Hundes verhindern?

Die Antwort lautet nein. Es handelt sich um ein angeborenes Verhalten, eine Art, sich mit anderen zu verständigen. Du kannst höchstens versuchen, dass das Heulen nicht zu große Ausmaße annimmt.

Versuche zu verhindern, dass sich dein Hund während deiner Abwesenheit einsam fühlt und nervös wird: Gib ihm Spielzeug, damit er sich unterhalten kann. In der Nacht empfiehlt es sich, die Fenster zu schließen, damit externe Geräusche den Hund nicht auf die Idee bringen, mit dem Heulkonzert zu beginnen. 

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Mythen über das Heulen

  • Manche glauben, dass das Heulen eines Hundes ein Anzeichen für ein sich näherndes Übel ist. Dieser Glaube entwickelte sich wahrscheinlich im Mittelalter durch traurige Hunde, die wegen des an Pest gestorbenen Besitzers traurig heulten.
  • Wölfe heulen nicht den Mond auf einem Hügel an, das ist ein Aberglaube oder reiner Zufall. Erhöhte Plätze sind jedoch bestens geeignet, um das Geheul auf weitere Distanzen hörbar zu machen.
  • Natürlich sind auch Wolfsmenschen reine Fantasie, die jedoch immer wieder genährt wird.

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